Gast-/Vertretungsprofessuren

FS 17, Prof Dr. Dorothee Arlt

Dorothee Arlt

Im Frühjahrssemester 2017 lehrt und forscht Dr. Dorothee Arlt vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern als Vertretungsprofessorin der vakanten Assistenzprofessur Politische Kommunikation am IPMZ.
 
Ihre Forschungsaktivitäten beziehen sich auf die Inhalte sowie der Rezeption und Wirkung medialer Kommunikation mit Fokus auf Politik, Energie und Klimawandel. Aktuell liegt der Schwerpunkt ihrer Forschung auf der Untersuchung der Bedingungen und Folgen politischer Kommunikation und Partizipation im Spannungsfeld zwischen Online- und Offline-Welt. Konkret beschäftige sich Dorothee Arlt derzeitig in zwei Projekten mit der Beziehung zwischen der Wahrnehmung der Qualität medialer Berichterstattung, politischen Einstellungen und Partizipation im Kontext der Flüchtlingsdebatte.
 
In der Lehre des IPMZ bietet Dorothee Arlt die folgenden drei Lehrveranstaltungen im Bachelorstudienprogramm an: Politisierung und Kriminalisierung von Minderheiten in der öffentlichen Kommunikation, Nutzung und Wirkung politischer Inhalte in einer digitalisierten Medienwelt und Ursachen und Folgen von Medienverdrossenheit. Ausserdem beteiligt sie sich an Doktorandenkolloquia verschiedener Abteilungen des IPMZ.

 

FS 16, Prof. Dr. Elad Segev

Hartmut Wessler

Im Herbstsemester 2016 lehrt und forscht Associate Prof. Dr. Elad Segev vom Department of Communication der Tel Aviv University als Gastprofessor am IPMZ.

Er ist der Autor von Google and the Digital Divide (2010) und International News Flow Online (2016). Segev forscht und lehrt zu Kultur und nationaler Identität, Amerikanisierung und Globalisierung, internationalen Nachrichten, Suchmaschinen und Suchstrategien, Digital Divide sowie Netzwerkanalyse und Data Mining. Seine Forschung wurde unter anderem im Journal of Computer-Mediated CommunicationPublic Understanding of ScienceJournalismPolitical Communication und Journal of the Association for Information Science and Technology veröffentlicht. Während seines Gastaufenthalts am IPMZ beschäftigt er sich insbesondere mit Nationenimages mittels vergleichender Analyse von Suchmaschinendaten.

In der Lehre des IPMZ bietet Elad Segev eine englischsprachige Vorlesung im Bachelorstudienprogramm mit dem Titel „Information and Power in the Digital Age“ sowie ein englischsprachiges Master-Seminar an, in dem die Netzwerkanalyse auf verschiedene Bereiche der Kommunikationswissenschaft angewendet wird. Ausserdem beteiligt er sich an Doktorandenkolloquia verschiedener Abteilungen des IPMZ.

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FS 16, Prof. Dr. Hartmut Wessler

Hartmut Wessler

Im Frühjahrssemester 2016 lehrt und forscht Prof. Hartmut Wessler vom Insitut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität als Gastprofessor am IPMZ.

Er forscht und lehrt zu politischer Kommunikation, transnationaler Kommunikation und beschäftigt sich mit der Analyse klassischer und neuer Formen von Öffentlichkeit. Aktuell schreibt er an einer englischsprachigen Einführung in die Medientheorie von Jürgen Habermas und hofft, es während seines Gastaufenthaltes am IPMZ abzuschliessen. Zudem betreut er gegenwärtig Forschungsprojekte zu Formen öffentlicher Deliberation, zur Analyse von Klimawandel-Kommunikation im internationalen Vergleich und zu kommunikativ ausgetragenen Konflikten über Säkularismus und Religion.  

In der Lehre des IPMZ bietet Hartmut Wessler eine Vorlesung im Bachelorstudienprogramm zu „Globalen Öffentlichkeiten“ sowie ein englischsprachiges Master-Seminar an, in dem diskutiert wird, welche Formen politischer Kommunikation welche Art von Demokratie befördern. Ausserdem beteiligt er sich an Doktorandenkolloquia verschiedener Abteilungen des IPMZ.

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HS 15, Prof. Dr. Jolanta Drzewiecka

Im Herbstsemester 2015 lehrt und forscht Prof. Dr. Jolanta Drzewiecka, vom Edward R. Murrow College of Communication, Washington State University, als Gastprofessorin am IPMZ.
Jolanta Drzewiecka forscht schwerpunktmässig zur medialen Konstruktion, Repräsentation und Aus-handlung ethnischer, nationaler und kultureller Identitäten u.a. von Migranten. Dabei weist ihre Forschung einen starken Bezug zu Europa aus. – Frau Drzewiecka war bereits als externe Lehrbeauftragte am IPMZ tätig.

Am IPMZ bietet Prof. Dr. Drzewiecka zum Thema «Intercultural Communication» eine Vorlesung im Bachelor sowie ein Master-Seminar an. Ebenso wird sie in den Doktoranden-Kolloquien diverser Abteilungen am IPMZ mitwirken.

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HS 15, FS 16, Dr. Thomas Zerback

Rhomas Zerback

Im Herbstsemester 2015 lehrt und forscht Dr. Thomas Zerback, vom Institut für Kommunikationswissenschaft u. Medienforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, als Vertretungsprofessor der vakanten Nachfolge von Prof. Dr. Heinz Bonfadelli am IPMZ.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Medienrealität, Mediennutzung und Medienwirkung. Aktuell forscht er unter anderem zur Wirkung von Wahlberichterstattung, zur Wirkung von repetitiven Medienbotschaften sowie zum Meinungsklima.

Am IPMZ bietet Dr. Thomas Zerback eine Vorlesung zum Thema «Publizistische Vielfalt» (Bachelor) an, und er ist Ko-Dozent in der Schwerpunkt-Vorlesung "Massenkommunikation & Effekte" sowie im Master-Seminar "Medien und Heranwachsende". Zudem wirkt er mit im Masterkolloquium der Abt. Siegert und dem Doktorandenkolloquium der Abt. Wirth.

 

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FS 15, Prof. Dr. Christiane Eilders

Im Frühjahrssemester 2015 lehrt und forscht Prof. Dr. Christiane Eilders, Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Düsseldorf, am IPMZ. Frau Eilders ist eine international etablierte Wissenschaftlerin und forscht vor allem in den Bereichen Politische Kommunikation und Europäische Öffentlichkeit. Sie hat eine Vielzahl von Publikationen zu Nachrichtenfaktoren, Pressekommentaren und zur Kriegsberichterstattung sowie in der Medienwirkungsforschung unter anderem zu Kultivie-rungsforschung vorgelegt. In jüngster Zeit widmet sie sich speziell der Partizipation mit Neuen Medien wie Blogs oder Social Networks.

Frau Eilders hatte bereits eine Professur an der Universität Augsburg inne (2007 – 2011). Zuvor war sie wissenschaftliche Referentin bzw. Assistentin am Hans-Bredow-Institut Hamburg, am Wissenschaftszentrum Berlin in der Abteilung “Öffentlichkeit und soziale Bewegungen”, an der Universität München und am Deutschen Jugendinstitut. Sie studierte Kommunikationswissenschaft, Amerikanistik und Markt- und Werbepsychologie an der Universität München. Sie ist Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Publizistik, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung, Mitglied im Trägerkreis des Graduiertenkollegs «Linkages in Democracy», Mitglied im Beirat des Global Media Journal Deutschland sowie Mitglied der Akkreditierungskommission der Agentur AQAS.

Am IPMZ bietet Prof. Dr. Eilders eine Vorlesung zum Thema «Journalismusforschung» (Bachelor) sowie ein Master-Seminar zum Thema «Öffentlichkeit und Vielfalt» an. Ebenso wird sie in den Doktoranden-Kolloquien diverser Abteilungen am IPMZ mitwirken.

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HS 14, Dr. Kati Förster

kati-foerster

Im Herbstsemester 2014 lehrt und forscht Dr. Kati Förster am IPMZ zu Medienmanagement, Medienmarken und Werbung. Kati Förster ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien und beschäftigt sich dort vor allem mit Media Brand Management, Markenwahrnehmung, Brand Communities und Social Media Marketing.

Sie hat an der Technischen Universität Dresden Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Marktorientierte Unternehmensführung und Internationale Wirtschaftsbeziehungen studiert und über „Personalisiertes E-Learning in Unternehmen: Anforderungen an die Ausgestaltung Web-basierter Lerneinheiten im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Effizienz des Lernprozesses“ promoviert. Danach war sie als Dozentin und Studiengangsleiterin an der Fachhochschule St. Pölten, Österreich für den Bereich Medienmanagement zuständig. 2010 lehrte und forschte sie als Visiting Research Professor an der University of South Florida, USA, bevor sie ans Wiener Institut wechselte. Aktuell ist sie zudem Sprecherin des Österreichischen Werberats. Sie ist sowohl in der European Media Management Education Association (EMMA) aktiv als auch in der Association for Education in Journalism and Mass Communication (AEJMC).

Am IPMZ wird Dr. Förster eine Vorlesung zum Thema «Medienmanagement» (Bachelor) anbieten, ein Master-Seminar zum Thema « Werbekritik -Analysen zu Inhalten und Wirkung aus normativ-kritischer Perspektive» durchführen sowie im Doktoranden-Kolloquium präsent sein.

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FS 14, Prof. Dr. Helmut Scherer

Im Frühlingssemester 2014 lehrt und forscht Helmut Scherer als Gastprofessor am IPMZ. Helmut Scherer ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover.

Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Rezeptionsforschung, Medienwirkungsforschung, Politische Kommunikation, Öffentlichkeit und öffentliche Meinung. In diesen Feldern hat Herr Scherer zahlreiche Projekte durchgeführt und unzählige Publikationen veröffentlicht. In seinem letzten grösseren Projekt beschäftigte er sich mit der Rolle des Fernsehens in Freundschaftsbeziehungen. Zurzeit arbeitet er im Rahmen eines DFG-Projektes an einer Analyse der Besitzverhältnisse in der deutschen Tageszeitungslandschaft sowie den Rundfunk- und Onlinebeteiligungen deutscher Tageszeitungsverlage. Weitere laufende Forschungsprojekte sind eine vergleichende Inhaltsanalyse der Heute-Show und der Tagesschau (mit Katharina Emde) sowie ein Projekt zum Thema «Professionelles Musizieren in der Mediengesellschaft» gemeinsam mit Carsten Winter.

Herr Scherer ist innerhalb der Kommunikations- und Medienwissenschaft sehr engagiert und sehr gut vernetzt. Er war Sprecher der Fachgruppe «Rezeptionsforschung» in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) sowie stellvertretender Vorsitzender der DGPuK. Zudem war er wissenschaftlicher Partner im Projekt «Public Value» des Instituts für Journalismus & Medienmanagement der FH Wien. Heute ist er Mitglied der renommierten International Communication Association (ICA) und Mitglied im «International Scientific Advisory Board» vom PRIME research International F.A.Z.-Institute. Weiter ist er Senior Fellow im DFG-Nachwuchsnetzwerk «Zeit- und Prozesskonzepte der Medienwirkungsforschung und ihre empirische Untersuchung».

Am IPMZ wird Prof. Scherer eine Vorlesung zum Thema «Theorien und Fachwissen wiedergeben, wissen und anwenden» (Bachelor) anbieten. Er wird das Seminar «Die Theorie der Schweigespirale. Theoretische Grundlagen und empirischer Forschungsstand» (Master) durchführen sowie im Doktoranden-Kolloquium präsent sein. Prof. Scherer freut sich besonders auf die Zusammenarbeit mit den Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen am IPMZ und hofft auf viele spannende Diskussionen mit diesen.

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HS 13, Prof. Dr. Constanze Rossmann

Im Herbstsemester 2013 lehrt und forscht Constanze Rossmann als Gastprofessorin am IPMZ. Constanze Rossmann ist akademische Rätin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians Universität München. Dort arbeitet sie am Lehrstuhl für empirische Kommunikationswissenschaft. Sie hatte bereits Lehrstuhlvertretungen in Hannover und in Mainz inne und übernimmt in Zürich zum ersten Mal eine Gastprofessur.

Ihr wichtigster Forschungsschwerpunkt ist die Gesundheitskommunikation. In diesem Feld hat Frau Rossmann zahlreiche Projekte durchgeführt und mehr als 30 Publikationen veröffentlicht. Frau Rossmann ist auch Mitbegründerin des Netzwerks «Medien und Gesundheitskommunikation», das sich als unabhängige und nicht-kommerzielle Initiative zur Förderung von Forschung zur Gesundheitskommunikation versteht. Das Netzwerk organisiert seit 2003 regelmässig Tagungen, deren Koordinatorin Frau Rossmann zusammen mit den beiden anderen Mitbegründerinnen bis heute ist.

Im Weiteren ist Frau Rossmann seit 2006 Mitglied im «Munich Center of Health Science» (MC HEALTH). 2012 hat sie die Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) mitinitiiert und ist derzeit Sprecherin der Gruppe. Darüber hinaus forscht Frau Rossmann zum Fallbeispieleffekt, zur Kultivierungsthese sowie über Einstellungs-Verhaltensmodelle.

Prof. Rossmann hat etwa 40 Publikationen veröffentlicht und präsentierte ihre Forschung auf zahlreichen internationalen und nationalen Tagungen. Eine aktuelle Studie untersuchte beispielsweise die Effektivität einer SMS-Intervention zur Förderung körperlicher Aktivität bei jungen Erwachsenen. Derzeit arbeitet sie an ihrer Habilitation zum Thema Gesundheitskommunikation.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit verfolgt Frau Rossmann, sozusagen nebenberuflich, auch ausgedehnte musische Interessen. Sie absolvierte ein Studium an der Neuen Jazzschool München mit dem Hauptfach Saxophon und gibt regelmässig Konzerte in verschiedenen Jazz-, Blues- und Funk-Formationen, z.B. auf Jazz-Festivals oder auf dem «Tollwood Festival» München.

Am IPMZ wird Prof. Rossmann ein Seminar zum Thema «E-und M-Health – Rezeption und Wirkung von Gesundheitsinformationen in neuen Medien» anbieten. Zudem wird sie zusammen mit Matthias Hofer die Vorlesung «Nutzung, Rezeption, Wirkung» (Bachelor) und zusammen mit Prof. Wirth die Vorlesung «Massenkommunikation und Effekte» (Master) halten.

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HS 12, Prof. Dr. David Nicolas Hopmann

David

David Nicolas Hopmann ist Associate Professor für Medien und Politik am Zentrum für Journalismus und dem Institut für Staatswissenschaften an der Süddänischen Universität in Odense, Dänemark. Er beschäftigt sich schwerpunktmässig mit der Produktion, den Inhalten und den Effekten politischer Medienberichterstattung.

David Nicolas Hopmann hat Staatswissenschaften in Aarhus, Kopenhagen und Berlin studiert, bevor er in Odense promoviert wurde. Danach wurde er zunächst zum Assistenzprofessor und dann zum Associate Professor berufen. In dieser Zeit brachten ihn kürzere und längere Forschungsaufenthalte nach Amsterdam, Antwerpen und ins schwedische Sundsvall. Ausserdem vertritt er Dänemark im Network of European Political Communication Scholars, NEPOCS.

David Nicolas Hopmann hat zahlreiche wissenschaftliche Beiträge in führenden internationalen Fachzeitschriften der Politikwissenschaften, Journalismusforschung und Kommunikationswissenschaften veröffentlicht. Er hat zwei Bücher publiziert und etliche Gastbeiträge für dänische Tageszeitungen geschrieben. 2012 erhielt er für seine Arbeit den «Young Elite Researcher Award» des Nationalen Dänischen Forschungsrates.

Am IPMZ wird David Nicolas Hopmann ein Seminar zur interpersonalen politischen Kommunikation sowie eine Vorlesungsreihe zur politischen Ausgewogenheit in der Medienberichterstattung anbieten. Ausserdem arbeitet er mit seinen Kollegen am IPMZ unter anderem an einem international vergleichenden Forschungsprojekt zur Medienberichterstattung in 15 Ländern. Er freut sich auf alle, die an seine Tür klopfen, um weitere Forschungsprojekte anzustossen.

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FS 2011, Prof. Dr. Johannes M. Bauer

Johannes M. Bauer ist Professor für Telekommunikation, Informationsstudien und Medien an der Michigan State University, East Lansing, USA. Zudem ist er Direktor für besondere Forschungsprojekte am «Quello Center for Telecommunication Management and Law» an der gleichnamigen Universität. 
Herr Bauer promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist seit 1990 in den USA tätig. Seine Forschung und Lehre sind stark international ausgerichtet, was zu Forschungskollaborationen und zu Aufenthalten als Gastprofessor an Universitäten in Konstanz, Peking und Delft führte. Prof. Bauer hat mehr als 100 Beiträge in angesehenen Fachzeitschriften und Büchern publiziert. Zudem liegen sieben von ihm herausgegebene Werke vor.

Seine Arbeit konzentriert sich auf vier Themenbereiche:

  • Governance von Informations- und Kommunikationsindustrien
  • Vergleichende und internationale Telekommunikationsforschung
  • Informations- und Kommunikationsökonomie

Unser neuer Gastprofessor ist weiter Vorsitzender der «Research Conference for Communication, Information and Internet Policy» (TPRC) und im Vorstand der «International Telecommunications Society» (ITS) tätig. Er fungiert zudem als Associate Editor der renommierten Fachzeitschrift «Telecommunications Policy», als Co-Editor-in-Chief der «International Telecommunications Policy Review» und ist Mitglied der Editorial Boards mehrerer weiterer Fachzeitschriften.

Nicht zuletzt legt Prof. Bauer Wert auf Wissenstransfer und Kollaboration zwischen akademischer Forschung und Praxis: Er ist regelmäßig als Berater von privaten und öffentlichen Organisationen tätig, einschließlich der «Organisation for Economic Co-operation and Development» (OECD) in Paris und der «International Telecommunication Union» (ITU) in Genf.

Am IPMZ wird Prof. Bauer ein Seminar zum Thema «US Media and Information Policy» sowie die Vorlesung «International and Comparative Telecommunications» anbieten. Er wird mit Prof. Latzer an der Herausgabe des «Handbook on the Economics of the Internet» arbeiten und ist an breiter Forschungskollaboration interessiert.

Kolumne (PDF, 35 KB)

HS 2011, Prof. Dr. Jesper Strömbäck

Prof. Dr. Jesper Strömbäck ist Professor für Journalismus am Department of Media and Communication der Mid Sweden University  in Schweden. Zudem ist er Forschungsdirektor des Zentrums für Politische Kommunikation an der gleichnamigen Universität. 

Herr Strömbäck hat ein ausgesprochen internationales Profil. Er wirkte bereits dreimal als Gastwissenschaftler am College of Journalism and Communications der University of Florida, USA. Zudem ist er international stark vernetzt, etwa durch seine Leitungsfunktionen im Network of European Political Communication Scholars (NEPOCS) sowie in der Political Communication Division der European Communication Research and Education Association (ECREA). Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in vier Bereichen:

  • Politischer Nachrichtenjournalismus und Wahlkampfberichterstattung
  • Politisches Marketing, Kampagnenführung und Politische Public Relations
  • Medien und öffentliche Meinungsbildung
  • Mediatisierung der Politik

In allen Bereichen hat er intensiv und hochrangig publiziert. Zurzeit liegen 14 geschriebene und weitere acht herausgegebene Bücher, 35 «peer-reviewed international journal articles» sowie weitere 45 Buchkapitel von ihm vor. Herr Strömbäck gehört somit zu den «rising stars» der europäischen Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Am IPMZ wird Herr Strömbäck ein Seminar zum Thema «Strategic Political Communication and Political Public Relations» anbieten sowie eine Vorlesung zum Thema «Election Campaigning and Political Marketing» halten.  Mit seinen Angeboten erweitert er das Angebot im Spezialisierten Master «Kommunikationsmanagement und Kommunikationsforschung» und ergänzt unser Curriculum insgesamt bestens. Seine Forschungsthemen knüpfen zudem an Arbeiten des NCCR Democracy an, so dass sich vielfältige Kollaborationsmöglichkeiten ergeben.

Kolumne (PDF, 13 KB)

FS 2011, Prof. Dr. Tilo Hartmann

Tilo Hartmann ist Professor am Department of Communication Science an der Freien Universität Amsterdam in Niederlande. Bis 2000 studierte er Medienmanagement, Wirtschaftswissenschaften und Marketing am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er 2005 mit einer Arbeit zur Medienselektionsforschung auch promovierte. Herr Hartmann absolvierte Forschungsaufenthalte in USA (1999: San Jose; 2006: Los Angeles) und in der Schweiz (2007: Zürich). Im Juli 2007 wechselte er an das Department of Communication Science an der Freien Universität Amsterdam. Seit 2010 ist er Mitglied im EU COST Network «Transforming Audiences, Transforming Media». Von 2006 bis 2008 war er Vice-Chair für die Division «Audience and Reception Studies» der European Communication Research and Education Association, ECREA. Seit 2009 ist er Sekretär der Interest Group «Game Studies» der International Communication Association (ICA).

Tilo Hartmanns Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Medienselektionsforschung sowie der Massenkom-munikationsforschung, der Methodenausbildung und Datenanalyse. Er befasst sich unter anderem mit dem Konzept der Parasozialen Interaktion, der Präsenzforschung sowie mit der Wirkung von virtueller Gewalt in Computerspielen und virtuellen Realitäten. In der Massenkommunikationsforschung beschäftigt sich Hartmann einerseits mit dem Hostile Media Effekt und andererseits mit dem Einfluss von Publikumsvorstellungen auf die Medienrezeption und –wirkung.

Im FS11 lehrt er am IPMZ zu den Themen «Parasoziale Interaktion und Beziehungen» sowie zur «Wirkung von Video- und Computerspielen».

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HS 2010, Prof. Dr. Andreas Fahr

Andreas Fahr studierte Publizistik, Psychologie und Volkswirtschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und schloss sein Studium mit einer Arbeit aus der Werbewirkungsforschung ab. Zwischen 1995 und 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Medien Institut Ludwigshafen in der angewandten Medien- forschung. 2000 wechselte er an den Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius an das Institut für Kommuni- kationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der LMU München und promovierte dort 2001 zum Thema Nachrichtenqualität. Dort wirkte er in Forschung und Lehre zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als wissenschaftlicher Assistent und seit 2007 als Akademischer Rat. Im Jahr 2010 habilitierte er sich mit einer Arbeit zu Rezeptionsprozessen.

Andreas Fahrs Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Medienpsychologie, der Werbewirkungsforschung, den Methoden und der Datenanalyse. Als Leiter des Medienpsychologischen Forschungslabors des IfKW entwickelte er (teils zusammen mit Drittmittelgebern aus der Praxis) verschiedene Software-Tools zur Messung und Analyse von Rezeptionsprozessen. Für seine Forschung erhielt Andreas Fahr verschiedene Förderpreise. Darüber hinaus berät er Medien- und Markt-
forschungsunternehmen bei Konzeption, Durchführung und Analyse von Forschungsprojekten sowie Methodenentwicklungen.

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HS 2009/FS 2010, Prof. Dr. Marcus Maurer

Marcus Maurer hat eine Vertretungsprofessur für Journalismus am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München inne; zuvor eine Vertretungsprofessur für Kommunikationstheorie / Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin.

Seit seiner Studienzeit spielt die politische Kommunikation in seiner Forschung eine zentrale Rolle. So in seiner Dissertation «Kurzfristige und langfristige Einflüsse der Politikdarstellung der Massenmedien auf die Rezipientenurteile über Politik.
Eine Paneluntersuchung zu den Ursachen der Politikverdrossenheit» (2002) und in seiner kumulativen Habilitation zu den drei Forschungsbereichen «Wissensvermittlung im Wahlkampf», «Wahrnehmung und Wirkung von Fernsehdebatten» und «Reliabilität und Validität von Erhebungsmethoden» (2008). Beides Arbeiten, die er am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einreichte, wo er auch als Hochschulassistent und als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Hans Mathias Kepplinger arbeitete.

Marcus Maurer hat zahlreiche Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er mehrmals ausgezeichnet, u.a. 2002 für den besten Tagungsbeitrag von Nachwuchswissenschaftlern bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), 2005 für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz der DGPuK. Im gleichen Jahr erhielt er den Dissertationspreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

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FS 2009, Prof. Dr. Christian Steininger

Christian Steininger studierte von 1992 bis 1998 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien (A). Von 1997 bis 1998 war er DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie für Wissenschaften. 1998 promovierte er mit Auszeichnung zum Doktor für Philosophie an der Universität Wien. Von 1999 bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Medienforschung der Universität Lüneburg (D) bei Prof. Dr. Faulstrich. Danach wechselte er in die Abteilung für Medienökonomie bei Prof. Dr. Manfred Knoche am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg und arbeitete dort von 2002 bis 2006 als  Universitätsassistent. Im Jahr 2006 nahm er eine Vertretungsprofessur an der Universität Fribourg bei Prof. Dr. Louis Bosshart wahr; parallel dazu wurde er im Jahr 2006 für das Fach Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg mit der Schrift «Markt und Öffentlichkeit» habilitiert. Die Habilitation erfolgte mit der Habilitationsschrift «Markt und Öffentlichkeit», welche 2007 durch den Fink Verlag in München (D) veröffentlicht worden ist.

Die Forschungs- und Lehrschwerpunkte von Herr Steininger liegen in den Bereichen Medien- und Kommunikationstheorien, Medienökonomie, politische Ökonomie der Medien und öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

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HS 2008, Prof. Dr. Lars Willnat

Herr Willnat studierte zunächst Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und wechselte dann an die Indiana University, wo er einen Master- und Promotions-Abschluss erwarb. Im Rahmen seiner ausgeprägt internationalen Entwicklung wechselte er von den USA an die Chinese University of Hongkong, wo er von 1993 bis 1996 als Assistant Professor am Department of Journalism and Communication wirkte. Seit 1996 lehrt er als Professor an der School of Media and Public Affairs an der George Washington University. Aufgrund seiner internationalen Interessen lehrt er im Rahmen eines joint appointments ebenfalls an der George Washington Elliot School of International Affairs.

Herr Willnat hat sich einen ausgezeichneten Ruf als Medien Experte für Asien erworben. Mehrere Aufhalte als Visiting Fellow, Fulbright-Stipendiat und Gastprofessor haben ihn an die Nanyang Technological University in Singapore, die Chinese University of Hong Kong und die Universiti Putra Malaysia gebracht. Zu seinen weiteren Kompetenzfeldern gehören eine disziplinenübergreifende Kenntnis empirischer Methoden sowie eine breite Kenntnis der Theoriebestände in der internationalen, interkulturellen und ländervergleichenden Kommunikationsforschung.

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FS 2008, Dr. rer. pol. Frank Habann

Frank Habann hat 1984-1991 Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Bayreuth und
Köln studiert. 1991-1994 war er als Research Specialist bei der Unternehmensberatung McKinsey & Co., u.a. Projekte im Mediensektor tätig. 1994-1999 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allg. Betriebswirtschaftslehre, Marktforschung & Marketing der Universität zu Köln (Prof. Dr. Richard Köhler), wo er auch promovierte. 1999-2004 war er Dozent der Universität St. Gallen für Medienmanagement sowie Führung & Organisation sowie Leiter des «Competence Centre for the Media & Communications Industries» (CCMCI) am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen (1999-2003).  Danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Medienmanagement, Institut für Publizistik der Universität Mainz, wo er 2008 zum Thema «Erfolgsfaktoren von Medieninnovationen – eine kausal­­analytische empirische Untersuchung» habilitierte.

Herr Habann verfügt über langjährige Forschungserfahrung sowie Beratungskompetenz in den Gebieten Makroökonomie und Medienmanagement, wo auch seine aktuellen Forschungsinteressen liegen. Er hat zudem vielfältige Lehrerfahrungen in unterschiedlichen Gebieten von Medienökonomie und Medienmanagement und verfügt über besondere Kompetenzen im Unterricht von Fallstudien.

Kolumne (PDF, 16 KB)

HS 2007, Prof. Dr. Claes de Vreese

Claes de Vreese erwarb 1996 einen BA-Abschluss in Film and Media Studies von der Universität Kopenhagen, 1998 einen MA-Abschluss in European Communication Studies von der Universität Amsterdam und der wurde dort 2003 mit der Arbeit «Framing Europe. Television News and European Integration» promoviert. Die Arbeit wurde 2004 als Best Dissertation in Mass Communication von der International Communication Association (ICA) ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde Herr de Vreese von der norwegischen Regierung mit dem Nils Klim Prize für seine «outstanding contribution» für die Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Im Folgejahr 2005 wurde er mit dem Young Elite Researcher Award der Danish Science Foundation geehrt. An der Universität Amsterdam, die wie die Universität Zürich Mitglied der League of European Research Universities ist, leitet Herr de Vreese die Amsterdam School of Communications Research (ASCoR).

Herr de Vreese erforscht politischen Journalismus, Wahlkampagnen sowie die Inhalte und Wirkungen der Nachrichtenmedien auf Bevölkerungsmeinung und Bevölkerungsverhalten. Viele seiner Studien fokussieren dabei auf die Rolle der Medien im Europäischen Integrationsprozess. So interessiert ihn etwa der Einfluss journalistischer Bewertungsrahmen (Frames) auf die Europaberichterstattung, sowie die Wirkung dieser Berichterstattung auf öffentliche Einstellungen.

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FS 2007, Prof. Dr. Dirk Tänzler

Dirk Tänzler beschäftigt sich in Forschung und Lehre schwerpunktmässig im Bereich der politischen Soziologie, insbesonderezum Verhältnis von Politik und Medien. 2002 stellte er mit Hans-Georg Soeffner in einem gleichlautenden Sammelband das Konzept der «Figurativen Politik» vor. 2004 habilitierte er sich in Konstanz mit der Arbeit «Theatrokratie. Zur Kritik der politischen Ästhetik» (venia legendi in Allgemeinder Soziologie. Diese Arbeit entstand im Rahmen eines von ihm 1999 bis 2002 geleiteten Teilprojekts «Theatrale Inszenierungen politischen Handelns in den Medien» im DFG-Schwerpunktprogramm «Theatralität – Theater als kulturelles Modell in den Kulturwissenschaften».
Von 2000 bis 2005 war Herr Tänzler Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Archivs («Alfred-Schütz-Gedächtnis-Archiv») und des Zentralarchivs der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Konstanz.
Neben seiner Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Konstanz hatte Herr Tänzler Lehrverpflichtungen an verschiedenen Universitäten: Gastprofessur an der Universität Wien (2005 und 2006) sowie Lehrbeauftragter an der Universität Magdeburg (1992), an der Humboldt-Universität zu Berlin (1995 und 1996), an der Universität Salzburg (2005), Luzern und Zürich (2005 und 2006) und an der Zeppelin University Friedrichshafen (2006).

In der Lehre behandelt Herr Tänzler schwerpunktmässig soziologische Theorie, Kultursoziologie, politische Soziologie, Wissenssoziologie, Professions- und Transformationsforschung, Ideengeschichte und qualitative Methoden (objektive/sozialwissenschaftliche Hermeneutik von Text und Bild, qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory).

SS 2006, Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen

Nach Beendigung des Studiums der Neueren Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Münster (1986) war Herr Altmeppen zuerst am dortigen Institut für Politikwissenschaft, dann am dortigen Institut für Publizistikwissenschaft Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Ab 1993  wirkte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik der Universität Hamburg, danach am Hans-Bredow-Institut, Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg tätig, wo er zeitweise zugleich die Leitungsfunktion innehatte und als Gastdozent an diversen Universitäten, so als Gastprofessor in Salzburg.
Seit 1998 arbeitet er an der TU Ilmenau, und zwar zuerst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1999 – 2004 als Wissenschaftlicher Assistent und seit 2004 als Oberassistent. An der TU Ilmenau habilitierte er sich 2004 mit der Schrift «Journalismus und Medien als Organisationssysteme».

Herr Altmeppen verfügt über umfangreiche und langjährige Lehr- und Forschungserfahrungen in den Gebieten Journalismusforschung (Kommunikatorforschung), Medienökonomie, Medienmanagement und Public Relations. Hier liegen, neben der Organisationskommunikation, auch seine aktuellen Forschungsinteressen. Die von ihm mitverantworteten Forschungsprojekte reichen von genuin in der Journalismusforschung angesiedelten Grundlagenprojekten über solche, die sich intensiv mit der praktischen Seite der journalistischen Produktion befassen bis hin zu Forschungsprojekten zur Organisationskommunikation.

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WS 2005/2006, Prof. Dr. Kurt Luger

Kurt Luger hat Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Philosophie an der Universitäten München und Salzburg studiert und im Fach Kommunikationswissenschaft 1980 mit einer Arbeit zum Stellenwert der Medien im Leben von Jugendlichen promoviert. 1979 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut IFES in Wien. Dann wechselte er an die Universität Salzburg, wo er von 1980 bis 1990 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kommunikationswissenschaft arbeitete. Er habilitierte sich dort mit der Arbeit «Aufwachsen mit der Medien- und Kulturindustrie. Zur Geschichte der österreichischen Jugendkultur». Seit 1990 ist er am dortigen Institut Professor für Transkulturelle Kommunikation und zurzeit auch Leiter der gleichnamigen Abteilung.
Als Spezialist für inter- bzw. transkulturelle Kommunikation sowie für Fragen der Entwicklungskommunikation nahm er schon verschiedentlich Gastprofessuren wahr, so 1993 an der Pepperdine University in Malibu CA, 1998 an der Tribhuvan University of Kathmandu, Nepal, und 2004 am ICIMOD-International Centre for Integrated Mountain Development in Kathmandu, Nepal.

Herr Luger hat in den letzten zehn Jahren sieben Monographien und mehr als 20 Artikel in Büchern und Fachzeitschriften veröffentlicht. Sie dokumentieren seine profunde Kenntnis und reichen Forschungsaktivitäten einerseits im Bereich der Inter- bzw. Transkulturellen Kommunikation und andererseits im Themenfeld «Kommunikation und Tourismus». Daneben hat er auch wichtige Beiträge zur Jugendmedienforschung geleistet.
Neben seinen vielfältigen forscherischen Aktivitäten verfügt Herr Luger in diesen Bereichen auch über eine reichhaltige Lehrerfahrung.

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WS 2004/2005, Prof. Dr. Michael Latzer

Michael Latzer hat ein Doppelstudium in den Fächern Betriebs- und Wirtschaftsinformatik sowie Politikwissenschaft/Pädagogik an der Universität Wien absolviert und mit dem Mag.rer.soc.oec. 1984 abgeschlossen. 1990 wurde er mit einer Arbeit zur Telekommunikationspolitik promoviert. 1997 habilitierte er sich an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Er ist seitdem kontinuierlich in der Lehre als Universitätsdozent am dortigen Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft tätig. Seine Habilitationsschrift, in der ein neues Gebiet des Faches begründet wird, ist 1997 im westdeutschen Verlag unter dem Titel «Mediamatik – Die Konvergenz von Telekommunikation, Computer und Rundfunk» erschienen. Seit 1998 ist Herr Latzer stellvertretender Direktor der Forschungsstelle für Institutionellen Wandel und Europäische Integration an der Österr. Akademie der Wissenschaften. Dort ist er seit 1985 bereits tätig, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Herr Latzer verfügt  über langjährige und vielfältige Lehrerfahrung, so wirkte er u. a. als Lehrbeauftragter auch an der TU Wien, der Universität Salzburg und er lehrte als Gastprofessor (1991) am Departement of Communication, Univ. of California (San Diego), USA. Er wurde zu Forschungsaufenthalten eingeladen, so war er u. a.: Visting Fellow des Colombia Institute for Tele-Information an der Columbia Business School (New York), USA (1988/1989); Visiting Researcher am Communications Departement der Keio University (Tokyo), Japan (1994); Gastprofessor am Institut für Organisation und Materialwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien (2000/2001).

Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind Europäische Informationsgesellschaft, Politische Ökonomie, Regulierungstheorie sowie Digitale Ökonomie. In den letzten Jahren hat sich Herr Latzer vor allem mit Fragen der Ausgestaltung der Informations- und Mediengesellschaft befasst. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf den Bereichen eCommerce und eDemocracy. Wissenschafts- und fachpolitisch ist er stark engagiert, so wirkt er u. a. als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft und in diversen Beiräten in Österreich; darüber hinaus ist er Mitglied in zahlreichen einschlägigen europäischen Wissenschaftsgesellschaften.

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SS 2004, Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler

Hans-Jörg Stiehler hat nach einem Studium der Sozialpsychologie an der Universität Jena in der Zeit von 1975-1990 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig gearbeitet. Er war an zahlreichen empirischen Studien beteiligt. 1984 promovierte er im Fach Soziologie an der Universität Leipzig. Während der Zeit am Zentralinstitut legte er auch seine Dissertation B vor («Medienkommunikation. Versuch einer Einführung»). Im Jahr 1991 war er dann für den Rat der Stadt Leipzig tätig und er hat in den Jahren 1992-1993 als Wiss. Mitarbeiter empirische Projekte des Deutschen Jugendinstituts (München) geleitet. 1993 wurde er zum Professor (C3) für Empirische Kommunikations- und Medienforschung der Universität Leipzig berufen. 1994-1996 war er Dekan der dortigen Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie. Herr Stiehler lehrte 1997 als Gastprofessor an der University of Missouri St. Louis.

Herr Stiehler verfügt über eine breite soziologische und sozialpsychologische Ausrichtung, die es ihm ermöglicht, kenntnisreich und profund Studien zur Medienrezeption durchzuführen. Eine seine Forschungsspezialitäten, die Sportkommunikation, wird sicher viele Studierende anlocken.

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WS 2003/2004, Prof. Dr. phil. Habil. Rudolf Renger

Rudolf Renger wurde 1984 mit der Arbeit «Musikkritik in der österreichischen Tagespresse» promoviert. Er wirkte 1985 - 1987 als Projektmitarbeiter und sodann (1987 - 1998) als Vertragsassistent am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg.  Er habilitierte sich im März 2000 mit der Arbeit «Populärer Journalismus – Bedeutungsproduktion und -rezeption zwischen Information und Unterhaltung». Danach wirkte er als Universitätsdozent in Salzburg. Nach der Wahrnehmung einer Vertretungsprofessur an der Universität München wurde er auf den 1.10.2000 zum Ao. Universitätsprofessor am Salzburger Schwesterinstitut ernannt. Darüber hinaus hat Herr Renger kontinuierlich Lehraufträge auch an anderen Orten, so an der Universität in Klagenfurt, abgehalten.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte von Rudi Renger sind Theorien und Methoden, Kommunikatorforschung, Interkulturelle Kommunikation, Medien und Populärkultur. Aus den vielfältigen Forschungsaktivitäten sind zahlreiche Tagungen und Vorträge hervorgegangen, die die Produktivität von Herr Renger eindrücklich dokumentieren. In den letzten Jahren hat er sich vorrangig mit Fragen der Kommunikatorforschung befasst, so auch unter dem Aspekt der Qualitätssicherung. Ferner sind seine aktuellen kulturtheoretischen Arbeiten (Medien und Medienprodukte als Populärkultur) hervorzugeben.

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SS 2003, PD Dr. Jutta Röser

Jutta Röser hat 1986 das Studium der Publizistikwissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft mit dem M.A.-Examen an der WWU Münster abgeschlossen. 1987 bis 1991 hatte sie ein Promotionsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen inne. 1991 wurde sie in Münster promoviert (summa cum laude). Die Dissertation erschien 1992 unter dem Titel «Frauenzeitschriften und weiblicher Lebenszusammenhang» im Westdeutschen Verlag (Opladen). Seit dem Magister-Examen hat Frau Röser kontinuierlich Lehraufträge an unterschiedlichen Universitäten wahrgenommen. 1991-1993 war Frau Röser als Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der WWU Münster tätig. 1993-1999 wirkte sie als Wiss. Ass. Am Institut für Journalistik der Universität Hamburg. Dort habilitierte sich Frau Röser im Jahre 2000 mit der Schrift «Medienaneignung in Dominanzverhältnissen. Eine gesellschaftsbezogene Theorie und Analyse zur Fernsehgewaltrezeption» und sie wurde zur Privatdozentin ernannt. 1999-2000 vertrat sie in Hamburg eine vakante C 4-Professur für Kommunikationswissenschaft. In den Jahren 2000-2002 hat Frau Röser die C 3-Professur «Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Gender Studies» an der Ruhr-Universität Bochum vertreten, und im laufenden Wintersemester vertritt sie eine C 3-Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Lüneburg.

Frau Röser verfügt über eine umfangreiche Lehr- und Forschungserfahrung insbesondere in der Rezeptions-, der Mediengewalt- und der Gender-Forschung. In den letzten Jahren hat sie sich anhaltend und intensiv mit neuen Genres im Fernsehen auseinandergesetzt. In der Lehre hat sie sich in den letzten Semestern insbesondere auch mit Medien und Alltag, der Darstellung von Gewalt im Fernsehen, Boulevardmedien, Öffentlichkeitsarbeit und Politikberichterstattung (Formatwandel, Rezeptionsverhalten von Kindern und Jugendlichen) befasst.

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WS 2002/2003, Prof. Dr. Günter Bentele

Günter Bentele hat an der LMU München Germanistik, Soziologie, Geschichte und Zeitungswissenschaft studiert und 1974 das Staatsexamen für das höhere Lehramt an Gymnasien erworben. Ab 1975 (bis 1980) war er als Assistent am Institut für Publizistik der FU Berlin (u.a. bei prof. Harry Pross) tätig. 1980 bis 1984 war Herr Bentele Wissenschaftlicher Mitarbeiter im «Modellversuch journalisten-Weiterbildung» an der FU Berlin. 1982 wurde er mit der Arbeit «Zeichen und Entwicklung» promoviert (summa cum laude). 1984 bis 1989 war er tätig als Hochschulassistent im Institut für Semiotik und Kommunikationstheorie in Berlin. 1989 erfolgte die Habilitation an der FU Berlin (Lehrbefugnis für das Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft). Im gleichen Jahr erhielt Herr Bentele zwei Rufe auf C 3-Stellen; er nahm den Ruf auf die C 3-Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg an. 1993 erhielt Herr Bentele den Ruf auf den Lehrstuhl (C 4) für Öffentlichkeitsarbeit/PR am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig; dort forscht und lehrt er seitdem. Das forschungs- und Lehrgebiet von Herr Bentele ist breit: Kommuniaktionstheorie, Semiotik, Mediensprache, Mediennutzungsforschung und Organisationskommunikation/Public Relations. Er hat zahlreiche Gastprofessuren wahrgenommen, u.a.: University of Maryland, University of Ohio in Athens/Ohio, Università della Svizzeria Italiana Lugano, Universität Jyväskylä (Finnland), Universität Klagenfurt, Universität Riga.

Während seiner Zeit in Leipzig hat er sich stark auf PR und Organisationskommunikation konzentriert und einen entsprechenden Lehr- und Forschungsbereich aufgebaut.

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SS 2002, Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli

Ulrich Sarcinelli ist ordentlicher Professor für Politik und Kommunikation an der Universität Koblenz-Landau und Direktor des Frank-Loeb-Instituts. Er erwarb nach den beiden Lehrerexamen und einer Zeit im Schuldienst den Magister an der Universität Mainz. 1975-1980 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, nach der Promotion wirkte er dort bis 1984 als Hochschulassistent. 1984 habilitierte er sich mit der Schrift «Symbolische Politik», die auch international Beachtung fand. 1985-1988 blieb er in Koblenz-Landau als Akademischer Rat/Oberrat bevor er 1988 auf eine C 3-Professur nach Kiel wechselte. 1995/96 folgte er dem Ruf auf eine C 4-Professur für Politikwissenschaft nach Koblenz-Landau. Dort hat Herr Sarcinelli, der seit 2000 auch dem Wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik (Berlin) angehört, einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt zur politischen Kommunikation aufgebaut. Zu seiner Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören: Politische Kommunikations- du Medienforschung, Kulturforschung und Politikvermittlung.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Politische Kommunikationsforschung, Politisches System Bundesrepublik Deutschland, Politische Theorie/Demokratietheorie, Politische Kultur und Politikvermittlung.

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WS 2001/2002, Prof. Dr. Hannes Haas †

Hannes Haas ist Universitätsprofessor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien und seit 2000 Stellvertretender Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Er studierte 1976-1983 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Germanistik und lehrt und forscht seit 1984 an der Universität Wien, 1996 wurde er für das Fach habilitiert, 1997 wurde er zum Assistenzprofessor und 1998 dann dort zum Ao. Universitätsprofessor ernannt. Herr Haas ist Mitglied in diversen einschlägigen fachwissenschaftlichen Gesellschaften in Österreich sowie im Ausland. Er ist als Fachgutachter für diverse wissenschaftliche Fördereinrichtungen und Stiftungen tätig. Hervorzuheben sind zudem seine Tätigkeiten als Herausgeber einer Schriftenreihe für historische Kommunikationsforschung sowie der Zeitschrift «Medien &Zeit». Daneben hat Herr Haas einige Lehrbücher in der Wiener reihe ediert. Er hat zahlreiche Beiträge in Sammelwerken, anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriftenwie auch in Journalen veröffentlicht.

Im Mittelpunkt seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen: Medien- und kommunikationshistorische Fragestellungen, Journalismus- bzw. Kommunikatorforschung, Medientheorie, PR, Kommunikationsprognostik. In diesen Bereichen hat Herr Haas Forschungsvorhaben geleitet, initiiert oder war an solchen Projekten beteiligt. Das Lehrverzeichnis von Herr Haas zeigt die Breite seiner bislang erworbenen Qualifikationen.

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WS 2000/2001, Dr. Rudolf Stöber

Rudolf Stöber studierte von 1979 bis 1985 die Fächer Geschichte und Publizistikwissenschaft an der Universität Göttingen. Von 1985 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Publizistik/Schwerpunkt Geschichte an der FU Berlin und danach Dozent an der Universität Lüneburg. 1990 wurde er mit der Arbeit «Pressefreiheit und Verbandsinteresse» vom Fachbereich Geschichtswissenschaft der FU Berlin promoviert. 1990-1996 Tätigkeit al Koordinator der «Arbeitsstelle für Kommunikationsgeschichte und interkulturelle Publizistik (AKIP)» an der FU Berlin. 1993-1996 zugleich Dozent für Publizistikwissenschaft am Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg. 1996 erfolgte seine Habilitation - ebenfalls an der FU Berlin - mit der Schrift «Die Erfolgs-Gemeinschaft. Öffentliche Stimmung und Meinung in Deutschland zwischen 1866 und 1945». Im WS 1996/97, SS 1997 sowie SS 1999 vertrat Herr Stöber den neu eingerichteten C 4 Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden. Seit dem WS 1997/98 nimmt er, neben seiner anhaltenden Lehrtätigkeit als PD an der FU Berlin, zudem Lehraufträge an der Universität Leipzig war.

Vor allem in den Gebieten Medien- und Kommunikationsgeschichte, Presseforschung, Berufsforschung und Kommunikationspolitik hat Herr Stöber anhaltend veröffentlich. Sein Publikationsverzeichnis enthält über 30 Beiträge. Er hat in den für unser Fach einschlägigen und anerkannten Zeitschriften publiziert (bspw. «Rundfunk und Fernsehen», «Publizistik»). Es liegen zudem knapp 50 Rezensionen in historischen und publizistikwissenschaftlichen Zeitschriften von ihm vor.

SS 2000, Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm

Nach dem Besuch der Volksschule und dann der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main legte Müller-Doohm 1963 das Abitur extern ab und begann mit dem Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt. Zu seinen akademischen Lehrern zählen Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, M. Teschner, Jürgen Habermas, H. Pross, I. Fetcher, Alexander Mitscherlich, H. E. Richter u. a. Nach der Diplom-Vorprüfung für Soziologie am Institut für Sozial-forschung in Frankfurt wechselte er zur Philipps-Universität Marburg. 1972 wurde Müller-Doohm an der Justus von Liebig-Universität Gießen promoviert. Seine Mentorin war dort Helge Pross. Auf die Leitung der Lektorate des Fischer-Athenäum und Athenäum Verlages in Frankfurt am Main und einem Lehrauftrag an der Universität Gießen, folgte eine Lehrstuhlvertretung in Gießen und Lehraufträge an der Universität Bremen. 1974 folgte Müller-Doohm einem Ruf als Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Interaktions- und Kommunikationstheorien an der Universität Oldenburg (heute: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). Dort ist er als emeritierter Professor für Soziologie bis heute tätig. Die Emeritierung erfolgte 2007. Er ist auch Leiter der Forschungsstelle Intellektuellensoziologie und Gründer der Adorno-Forschungsstelle

Seither arbeitet er an diversen Forschungsarbeiten, u. a. einem DFG-Projekt zum Thema: «Ideenpolitische Kontroversen im diskursiven Raum publizistischer Öffentlichkeit. Eine Diskursanalyse intel-lektueller Interventionen in überregionalen Qualitätszeitungen».
Die Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in folgenden drei Bereichen: Soziologische Theorien/Gesellschaftstheorie; Kommunikationsforschung/Medientheorie/Kultursoziologie; Intellektuellensoziologie

FS 2008/HS 2009, Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

Frau Averbeck hat an der Universität Münster (D) Publizistikwissenschaft, Romanische Philologie und Politikwissenschaft studiert. Sie wurde 1997 promoviert. Für diese im Fach beachtete Arbeit erhielt sie in Münster den Universitätspreis der WWU. Von 1999 bis 2005 war sie als Wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig (D) tätig. Im Anschluss daran wurde sie auf die Hochschuldozentur (C2-Stelle), Theorie und Soziologie der öffentlichen Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Medienethik berufen. Im Rahmen der Hochschuldozentur gibt sie einführende Vorlesungen und Seminare in den Gebieten «Interkulturelle Kommunikation», «Kommunikatons- und Medienehtik» sowie «Kommunikationssoziologie» und zur «Vergleichenden Kommunikationswissenschaft», bezogen auf den romanischen Sprachraum. Sie hatte ein dreimonatiges DAAD-Stipendium des «Institut français de Presse» der Université de Paris 2 (F), lehrte im WS 2002/03 und im SS 2003 im Französischsprachigen Studienprogramm Europäische Medienkultur an der Bauhaus-Universität in Weimar (D) und hat wiederholt Lehraufgaben im Programm von IN VIA (Foyer Porta) in Paris (F) wahrgenommen. Ein Schwerpunkt in Lehre und Forschung stellt  derzeit die Entwicklung der französischsprachigen Kommunikationswissenschaft sowie ihrer kommunikationstheoretischen Paradigmen dar.

Frau Averbeck verfügt nicht nur über fachlich breite und vielfältige Lehrkompetenzen, sondern ebenso über umfangreiche Prüfungserfahrungen als Hochschuldozentin. Zudem wirkt sie seit 2005 auch als Vorsitzende des Magisterprüfungsausschusses für das Fach Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig (D). Sie arbeitet zu kommunikationssoziologischen und medienhistorischen  Fragen und befasst sich insbesondere auch mit der Entwicklung der Kommunikationswissenschaft im frankophonen Sprachraum.

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SS 2001, WS 2003/04–HS 2007, PD Dr. Frank Marcinkowski

Frank Marcinkowski arbeitete 1988 - 1993 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1993 - 1999 als Wissenschaftlicher Assistent an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und am Rhein-Ruhr-Institut, einem empirisch ausgerichtetes Forschungsinstitut in Duisburg. 1999 vertrat er die C4-Universitätsprofessur für Allgemeine Politikwissenschaft an der Im Jahre 2000 vertrat er eine Professur an der Fernuniversität Hagen und seitdem ist er als Forschungsbeauftragter für Politik- und Kommunikationswissenschaft am Liechtenstein Institut (Bendern, FL) tätig., wo er an einem Projekt zur politischen Kommunikation in direktdemokratischen Staaten arbeitet.
Seine Forschungsschwerpunkte sind: Kommunikations-, Medien- und Öffentlichkeitstheorien; Politische Kommunikation; Medieninhalte; Gesellschaftliche Folgen der Medienentwicklung.

SS 2002, PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck (Vertretung Methodenprof.)

Herr Schmitt-Beck studierte Soziologie, Psychologie und Politische Wissenschaft an der Universität Mannheim (1975-1980) und promovierte mit dem Prädikat summa cum laude 1989 bei Prof. Rudolf Wildenmann an der dortigen Universität. 1999 habilitierte er sich mit einer komperativen Arbeit über «Wähler unter Einfluss. Gesellschaftliche Informationsflüsse und Wählerverhalten in Deutschland, Grossbritannien, Spanien und den USA» an der Universität Mannheim. In den 90er Jahren arbeitete er u.a. als Hochschulassistent an den Instituten für Politische Wissenschaft der Universitäten Heidelberg und Mannheim, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt am Department of Politics and Society der University of California at Irvine. Seit Oktober 2000 ist er wissenschaftlicher Leiter für den Bereich «Gesellschaftliche Dauerbeobachtung und Sozialberichterstattung» am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim. Herr Schmitt-Beck hat in den Jahren 2000 und 2001 schon einige Listenplätze in verschiedene Berufsverfahren erhalten.

Schwergewichtig hat sich Herr Schmitt-Beck bis jetzt mit verschiedensten Facetten des Wählerverhaltens und der politischen Kommunikation beschäftigt. Seine Forschungstätigkeiten weisen darum eine hohe Affinität zu Fragestellungen und Forschungsfeldern der Publizistikwissenschaft auf, befasste er sich doch in verschiedenen DFG-Projekten wie auch Gutachten u.a. mit Aspekten wie Persuasionswirkungen symbolischer Politik, Wahlwerbung im Fernsehen, Satellitenfernsehen im Europa oder den sog. Neuen sozialen Bewegungen. Dies geschah immer auch vor dem Hintergrund eines ausgeprägten methodischen Bewusstseins, was sich auch in seiner jetzigen Tätigkeit am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim äussert. Sein Schriftenverzeichnis ist dementsprechend umfassend und enthält neben zwei Monographien und einem Reader gegen 30 Aufsätze in verschiedensten auch publizistikwissenschaftlichen Fachzeitschriften wie European Journal of Communication oder Media Perspektiven.