Und was kommt nach dem PuK-Studium? Ergebnisse der IPMZ-Absolventen/innenstudien

92 Prozent der Haupt- und Nebenfach-Absolventen/innen der Publizistik- und Kommunikations­wissenschaft (PuK) finden durchschnittlich fünf Wochen nach Abschluss eine Festanstellung. Sie können sich als Kommunikationsspezialistinnen und -spezialisten in verschiedenen Branchen behaupten. Dies zeigt die Befragung von Lizentiats­absolventinnen und -absolventen des IPMZ, die am 21. März 2012 öffentlich präsentiert wurde.

Ergänzend zur Lizentianden-Studie sind auch die Ergebnisse der ersten Bachelor-Befragung vorgestellt worden. Die Studie von Prof. Werner Wirth, Katrin Reichel M.A. und Anne Schulz B.A. zeigt: Drei von vier Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen führen die akademische Ausbildung mit einem Masterstudium fort. Bei den Berufseinsteigern bestätigt sich u.a. die in der Lizentianden-Befragung ausgewiesene Branchenvielfalt (s. Präsentation weiter unten).

Doch was für individuelle, berufliche Werdegänge und welche persönlichen Erfahrungen verbergen sich hinter den Ergebnissen der zwei Studien? Ein Podiumsgespräch mit vier Absolventinnen und Absolventen der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ermöglichte einen Einblick. Unter der Leitung von Dr. Martina Vogel, welche selber Absolventin des IPMZ ist, wurde engagiert über das Potential eines PuK-Studiums diskutiert. Das Fazit?

Die im PuK-Studium aufgebaute Analyse- und Problemlösekompetenz ist entscheidend, um im Berufsalltag zu bestehen. Das breite Wissen über mediale Kommunikation und Prozesse hilft, Phänomene zu interpretieren und einzuordnen. Und: Methodische und statistische Kenntnisse sind für viele berufliche Tätigkeiten eine äusserst wertvolle Zusatzqualifikation. Für einen Job in der Markt-, Meinungs- und Medienforschung sind sie eine Schlüsselkompetenz.

Allerdings sollten PuK-Studierende unbedingt und schon früh «Praxisluft schnuppern». Im Hinblick auf einen möglichst reibungslosen Berufseinstieg lohnt es sich, bereits während dem Studium in Praktika oder Teilzeitanstellungen berufliche Erfahrungen sammeln. (Dies zeigte sich auch in den Ergebnissen der vorgestellten Absolventenstudien.) Weiter sollte man versuchen, mit Hilfe der Nebenfächer sein Profil zu schärfen. Nicht zuletzt empfehlen die Absolventen, einen Masterabschluss anzustreben. Die Ausbildung ist vertiefter und die Qualifikation besser.

Unterlagen zu den Absolventen/innenstudien des IPMZ:

Power-Point-Präsentation zu den Ergebnissen der Absolventen/innenstudien (PDF, 148 KB)

Medienmitteilung «Kommunikationsspezialisten für die Schweiz» der UZH vom 24.11.11 (PDF, 18 KB)

Ergänzung «Ergebnisse der ersten Bachelor-Befragung» vom 21.03.12 (PDF, 19 KB)


Kontakt am IPMZ:
Katrin Reichel, M.A.
k.reichel@ipmz.uzh.ch
Tel. +41 (0)44 635 20 38

Impressionen von der «Präsentation der IPMZ-Absolventen/innenstudien»:

Katrin Reichel M.A. und Prof. Werner Wirth, die Autoren der IPMZ-Absolventenstudien (beide in der Mitte des Bildes), im Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern.

Welche Fertigkeiten, die du am IPMZ gelernt hast, kannst du jetzt nutzen? Die Absolventen/innen lic. phil. Simon Zogg, lic. phil. Alexandra Brändli, Dr. Ursina Mögerle und lic. phil. Renzo Sigrist diskutieren unter der Leitung von Dr. Martina Vogel.

Informieren sich über die berufliche Zukunft von PuK-Absolventen/innen: Prorektor Otfried Jarren, Dekan Peter Fröhlicher, Rektor Andreas Fischer sowie zahlreiche Studierende und weitere Interessierte.

Bilder: Walter Hättenschwiler; Text: Ursula Schwarb