Eltern wollen Internetnutzung ihrer Kinder besser regeln

Seit 2012 wird am IPMZ die Studie «EU Kids Online: Schweiz» durchgeführt. An der Studie massgeblich beteiligt sind lic. phil. Martin Hermida und Dr. Sara Signer. Sie untersuchen, wie Schweizer Kinder und Jugendliche das Internet nutzen und welchen Risiken sie im Internet begegnen.

Nachdem bereits früher Zwischenresultate publiziert wurden (vgl.Medienmitteilungen vom 20.9.12 und 1.3.13), liegt nun ein weiterer Zwischenbericht vor. Die wichtigsten Befunde:

Eltern, die wenig mit dem Internet vertraut, fremdsprachig oder deren Kinder schon älter sind, kontrollieren die Internetnutzung ihrer Kinder kaum. Knapp ein Drittel hat noch nie mit ihrem Kind darüber gesprochen, was es machen kann, wenn es im Internet etwas erschüttert hat. Dass Handlungsbedarf besteht, bestätigen die Eltern gleich selbst: Mehr als ein Drittel findet nämlich, dass sie die Internetnutzung ihrer Kinder besser regeln müssten. Informationen zur sicheren Internetnutzung möchten die Eltern künftig vor allem von der Schule erhalten.

Den Projektbericht «Wie Eltern ihre Kinder im Internet begleiten» und die zugehörige Medienmitteilung sowie ein Factsheet dazu, wie Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder regulieren, finden Sie auf der Website www.jugendundmedien.ch. Genauer Link:

http://www.jugendundmedien.ch/de/aktuell/aktuell-meldungen/details/news/398-eltern-wollen-internetnutzung-ihrer-kinder-besser-regeln.html?cHash=a5e289b415718f6acb787b8c46556952

Zudem lassen sich dort auch Tipps und Antworten zur alltäglichen Medienerziehung suchen.

Kontakt am IPMZ:
lic. phil. Martin Hermida
Assistent Abteilung «Medienrealität & Medienwirkungen»
Tel. +41 (0)44 635 20 53
E-Mail: m.hermida@ipmz.uzh.ch