IPMZ
Institut für Publizistikwissenschaft und
Medienforschung der Universität Zürich
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CH-8050 Zürich
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Gastprofessoren

FS 2011, Prof. Dr. Johannes M. Bauer

Johannes M. Bauer ist Professor für Telekommunikation, Informationsstudien und Medien an der Michigan State University, East Lansing, USA. Zudem ist er Direktor für besondere Forschungsprojekte am «Quello Center for Telecommunication Management and Law» an der gleichnamigen Universität. Seine Arbeit konzentriert sich auf vier Themenbereiche:

  • Governance von Informations- und Kommunikationsindustrien
  • Vergleichende und internationale Telekommunikationsforschung
  • Informations- und Kommunikationsökonomie

Prof. Dr. Johannes M. Bauer

Herr Bauer promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist seit 1990 in den USA tätig. Seine Forschung und Lehre sind stark international ausgerichtet, was zu Forschungskollaborationen und zu Aufenthalten als Gastprofessor an Universitäten in Konstanz, Peking und Delft führte. Prof. Bauer hat mehr als 100 Beiträge in angesehenen Fachzeitschriften und Büchern publiziert. Zudem liegen sieben von ihm herausgegebene Werke vor.

Unser neuer Gastprofessor ist weiter Vorsitzender der «Research Conference for Communication, Information and Internet Policy» (TPRC) und im Vorstand der «International Telecommunications Society» (ITS) tätig. Er fungiert zudem als Associate Editor der renommierten Fachzeitschrift «Telecommunications Policy», als Co-Editor-in-Chief der «International Telecommunications Policy Review» und ist Mitglied der Editorial Boards mehrerer weiterer Fachzeitschriften.

Nicht zuletzt legt Prof. Bauer Wert auf Wissenstransfer und Kollaboration zwischen akademischer Forschung und Praxis: Er ist regelmäßig als Berater von privaten und öffentlichen Organisationen tätig, einschließlich der «Organisation for Economic Co-operation and Development» (OECD) in Paris und der «International Telecommunication Union» (ITU) in Genf.

Am IPMZ wird Prof. Bauer ein Seminar zum Thema «US Media and Information Policy» sowie die Vorlesung «International and Comparative Telecommunications» anbieten. Er wird mit Prof. Latzer an der Herausgabe des «Handbook on the Economics of the Internet» arbeiten und ist an breiter Forschungskollaboration interessiert.

HS 2011, Prof. Dr. Jesper Strömbäck

Prof. Dr. Jesper Strömbäck ist Professor für Journalismus am Department of Media and Communication der Mid Sweden University  in Schweden. Zudem ist er Forschungsdirektor des Zentrums für Politische Kommunikation an der gleichnamigen Universität.

Herr Strömbäck hat ein ausgesprochen internationales Profil. Er wirkte bereits dreimal als Gastwissenschaftler am College of Journalism and Communications der University of Florida, USA. Zudem ist er international stark vernetzt, etwa durch seine Leitungsfunktionen im Network of European Political Communication Scholars (NEPOCS) sowie in der Political Communication Division der European Communication Research and Education Association (ECREA). Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen in vier Bereichen:

  • Politischer Nachrichtenjournalismus und Wahlkampfberichterstattung
  • Politisches Marketing, Kampagnenführung und Politische Public Relations
  • Medien und öffentliche Meinungsbildung
  • Mediatisierung der Politik
Tilo Hartmann

Prof. Dr. Jesper Strömbäck

In allen Bereichen hat er intensiv und hochrangig publiziert. Zurzeit liegen 14 geschriebene und weitere acht herausgegebene Bücher, 35 «peer-reviewed international journal articles» sowie weitere 45 Buchkapitel von ihm vor. Herr Strömbäck gehört somit zu den «rising stars» der europäischen Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Am IPMZ wird Herr Strömbäck ein Seminar zum Thema «Strategic Political Communication and Political Public Relations» anbieten sowie eine Vorlesung zum Thema «Election Campaigning and Political Marketing» halten.  Mit seinen Angeboten erweitert er das Angebot im Spezialisierten Master «Kommunikationsmanagement und Kommunikationsforschung» und ergänzt unser Curriculum insgesamt bestens. Seine Forschungsthemen knüpfen zudem an Arbeiten des NCCR Democracy an, so dass sich vielfältige Kollaborationsmöglichkeiten ergeben.

Kolumne

FS 2011, Prof. Dr. Tilo Hartmann

Tilo Hartmann ist Professor am Department of Communication Science an der Freien Universität Amsterdam in Niederlande. Bis 2000 studierte er Medienmanagement, Wirtschaftswissenschaften und Marketing am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er 2005 mit einer Arbeit zur Medienselektionsforschung auch promovierte. Herr Hartmann absolvierte Forschungsaufenthalte in USA (1999: San Jose; 2006: Los Angeles) und in der Schweiz (2007: Zürich). Im Juli 2007 wechselte er an das Department of Communication Science an der Freien Universität Amsterdam. Seit 2010 ist er Mitglied im EU COST Network "Transforming Audiences, Transforming Media". Von 2006 bis 2008 war er Vice-Chair für die Division “Audience and Reception Studies” der European Communication Research and Education Association, ECREA. Seit 2009 ist er Sekretär der Interest Group „Game Studies“ der International Communication Association (ICA).

Tilo Hartmann

Prof. Dr. Tilo Hartmann

Tilo Hartmanns Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Medienselektionsforschung sowie der Massenkom-munikationsforschung, der Methodenausbildung und Datenanalyse. Er befasst sich unter anderem mit dem Konzept der Parasozialen Interaktion, der Präsenzforschung sowie mit der Wirkung von virtueller Gewalt in Computerspielen und virtuellen Realitäten. In der Massenkommunikationsforschung beschäftigt sich Hartmann einerseits mit dem Hostile Media Effekt und andererseits mit dem Einfluss von Publikumsvorstellungen auf die Medienrezeption und –wirkung.

Im FS11 lehrt er am IPMZ zu den Themen „Parasoziale Interaktion und Beziehungen“ sowie zur „Wirkung von Video- und Computerspielen“.

Kolumne

HS 2010, Prof. Dr. Andreas Fahr

Andreas Fahr studierte Publizistik, Psychologie und Volkswirtschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und schloss sein Studium mit einer Arbeit aus der Werbewirkungsforschung ab. Zwischen 1995 und 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Medien Institut Ludwigshafen in der angewandten Medien- forschung. 2000 wechselte er an den Lehrstuhl von Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius an das Institut für Kommuni- kationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der LMU München und promovierte dort 2001 zum Thema Nachrichtenqualität. Dort wirkte er in Forschung und Lehre zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann als wissenschaftlicher Assistent und seit 2007 als Akademischer Rat. Im Jahr 2010 habilitierte er sich mit einer Arbeit zu Rezeptionsprozessen.

Andreas Fahr

Prof. Dr. Andreas Fahr

Andreas Fahrs Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Medienpsychologie, der Werbewirkungsforschung, den Methoden und der Datenanalyse. Als Leiter des Medienpsychologischen Forschungslabors des IfKW entwickelte er (teils zusammen mit Drittmittelgebern aus der Praxis) verschiedene Software-Tools zur Messung und Analyse von Rezeptionsprozessen. Für seine Forschung erhielt Andreas Fahr verschiedene Förderpreise. Darüber hinaus berät er Medien- und Markt-
forschungsunternehmen bei Konzeption, Durchführung und Analyse von Forschungsprojekten sowie Methodenentwicklungen.

Kolumne

HS 2009 / FS 2010, Prof. Dr. Marcus Maurer

Marcus Maurer hat eine Vertretungsprofessur für Journalismus am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München inne; zuvor eine Vertretungsprofessur für Kommunikationstheorie / Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin.

Seit seiner Studienzeit spielt die politische Kommunikation in seiner Forschung eine zentrale Rolle. So in seiner Dissertation "Kurzfristige und langfristige Einflüsse der Politikdarstellung der Massenmedien auf die Rezipientenurteile über Politik.

Prof. Dr. Marcus Maurer

Eine Paneluntersuchung zu den Ursachen der Politikverdrossenheit" (2002) und in seiner kumulativen Habilitation zu den drei Forschungsbereichen "Wissensvermittlung im Wahlkampf", "Wahrnehmung und Wirkung von Fernsehdebatten" und "Reliabilität und Validität von Erhebungsmethoden" (2008). Beides Arbeiten, die er am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einreichte, wo er auch als Hochschulassistent und als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Hans Mathias Kepplinger arbeitete.

Marcus Maurer hat zahlreiche Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er mehrmals ausgezeichnet, u.a. 2002 für den besten Tagungsbeitrag von Nachwuchswissenschaftlern bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), 2005 für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz der DGPuK. Im gleichen Jahr erhielt er den Dissertationspreis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Kolumne

FS 2009, Prof. Dr. Christian Steininger

Christian Steininger studierte von 1992 bis 1998 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien (A). Von 1997 bis 1998 war er DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie für Wissenschaften. 1998 promovierte er mit Auszeichnung zum Doktor für Philosophie an der Universität Wien. Von 1999 bis 2002 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Medienforschung der Universität Lüneburg (D) bei Prof. Dr. Faulstrich. Danach wechselte er in die Abteilung für Medienökonomie bei Prof. Dr. Manfred Knoche am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg und arbeitete dort von 2002 bis 2006 als  Universitätsassistent. Im Jahr 2006 nahm er eine Vertretungsprofessur an der Universität Fribourg bei Prof. Dr. Louis Bosshart wahr; parallel dazu wurde er im Jahr 2006 für das Fach Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg mit der Schrift „Markt und Öffentlichkeit“ habilitiert. Die Habilitation erfolgte mit der Habilitationsschrift „Markt und Öffentlichkeit“, welche 2007 durch den Fink Verlag in München (D) veröffentlicht worden ist.

Prof. Dr. Christian Steininger

Die Forschungs- und Lehrschwerpunkte von Herr Steininger liegen in den Bereichen Medien- und Kommunikationstheorien, Medienökonomie, politische Ökonomie der Medien und öffentlich-rechtlicher Rundfunk.

Kolumne

HS 2008, Prof. Dr. Lars Willnat

Herr Willnat studierte zunächst Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und wechselte dann an die Indiana University, wo er einen Master- und Promotions-Abschluss erwarb. Im Rahmen seiner ausgeprägt internationalen Entwicklung wechselte er von den USA an die Chinese University of Hongkong, wo er von 1993 bis 1996 als Assistant Professor am Department of Journalism and Communication wirkte. Seit 1996 lehrt er als Professor an der School of Media and Public Affairs an der George Washington University. Aufgrund seiner internationalen Interessen lehrt er im Rahmen eines joint appointments ebenfalls an der George Washington Elliot School of International Affairs.

Prof. Dr. Lars Willnat

Herr Willnat hat sich einen ausgezeichneten Ruf als Medien Experte für Asien erworben. Mehrere Aufhalte als Visiting Fellow, Fulbright-Stipendiat und Gastprofessor haben ihn an die Nanyang Technological University in Singapore, die Chinese University of Hong Kong und die Universiti Putra Malaysia gebracht. Zu seinen weiteren Kompetenzfeldern gehören eine disziplinenübergreifende Kenntnis empirischer Methoden sowie eine breite Kenntnis der Theoriebestände in der internationalen, interkulturellen und ländervergleichenden Kommunikationsforschung.

Kolumne

FS 2008, Dr. rer. pol. Frank Habann

Frank Habann hat 1984-1991 Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Bayreuth und
Köln studiert. 1991-1994 war er als Research Specialist bei der Unternehmensberatung McKinsey & Co., u.a. Projekte im Mediensektor tätig. 1994-1999 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allg. Betriebswirtschaftslehre, Marktforschung & Marketing der Universität zu Köln (Prof. Dr. Richard Köhler), wo er auch promovierte. 1999-2004 war er Dozent der Universität St. Gallen für Medienmanagement sowie Führung & Organisation sowie Leiter des "Competence Centre for the Media & Communications Industries" (CCMCI) am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen (1999-2003).  Danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Medienmanagement, Institut für Publizistik der Universität Mainz, wo er 2008 zum Thema "Erfolgsfaktoren von Medieninnovationen – eine kausal­­analytische empirische Untersuchung“ habilitierte.

Prof. Dr. Frank Habann

Herr Habann verfügt über langjährige Forschungserfahrung sowie Beratungskompetenz in den Gebieten Makroökonomie und Medienmanagement, wo auch seine aktuellen Forschungsinteressen liegen. Er hat zudem vielfältige Lehrerfahrungen in unterschiedlichen Gebieten von Medienökonomie und Medienmanagement und verfügt über besondere Kompetenzen im Unterricht von Fallstudien.

Kolumne

HS 2007, Prof. Dr. Claes de Vreese

Claes de Vreese erwarb 1996 einen BA-Abschluss in Film and Media Studies von der Universität Kopenhagen, 1998 einen MA-Abschluss in European Communication Studies von der Universität Amsterdam und der wurde dort 2003 mit der Arbeit „Framing Europe. Television News and European Integration“ promoviert. Die Arbeit wurde 2004 als Best Dissertation in Mass Communication von der International Communication Association (ICA) ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde Herr de Vreese von der norwegischen Regierung mit dem Nils Klim Prize für seine „outstanding contribution“ für die Geistes- und sozialwissenschaften ausgezeichnet. Im Folgejahr 2005 wurde er mit dem Young Elite Researcher Award der Danish Science Foundation geehrt. An der Universität Amsterdam, die wie die Universität Zürich Mitglied der League of European Research Universities ist, leitet Herr de Vreese die Amsterdam School of Communications Research (ASCoR).

Prof. Dr. Claes de Vreese

Herr de Vreese erforscht politischen Journalismus, Wahlkampagnen sowie die Inhalte und Wirkungen der Nachrichtenmedien auf Bevölkerungsmeinung und Bevölkerungsverhalten. Viele seiner Studien fokussieren dabei auf die Rolle der Medien im Europäischen Integrationsprozess. So interessiert ihn etwa der Einfluss journalistischer Bewertungsrahmen (Frames) auf die Europaberichterstattung, sowie die Wirkung dieser Berichterstattung auf öffentliche Einstellungen.

Kolumne

FS 2007, Prof. Dr. Dirk Tänzler

Gastprofessur in Soziologie und Publizistikwissenschaft

Dirk Tänzler beschäftigt sich in Forschung und Lehre schwerpunktmässig im Bereich der politischen Soziologie, insbesonderezum Verhältnis von Politik und Medien. 2002 stellte er mit Hans-Georg Soeffner in einem gleichlautenden Sammelband das Konzept der „Figurativen Politik“ vor. 2004 habilitierte er sich in Konstanz mit der Arbeit „Theatrokratie. Zur Kritik der politischen Ästhetik“ (venia legendi in Allgemeinder Soziologie. Diese Arbeit entstand im Rahmen eines von ihm 1999 bis 2002 geleiteten Teilprojekts „Theatrale Inszenierungen politischen Handelns in den Medien“ im DFG-Schwerpunktprogramm „Theatralität – Theater als kulturelles Modell in den Kulturwissenschaften“.
Von 2000 bis 2005 war Herr Tänzler Geschäftsführer des Sozialwissenschaftlichen Archivs („Alfred-Schütz-Gedächtnis-Archiv“) und des Zentralarchivs der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Konstanz.
Neben seiner Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Konstanz hatte Herr Tänzler Lehrverpflichtungen an verschiedenen Universitäten: Gastprofessur an der Universität Wien (2005 und 2006) sowie Lehrbeauftragter an der Universität Magdeburg (1992), an der Humboldt-Universität zu Berlin (1995 und 1996), an der Universität Salzburg (2005), Luzern und Zürich (2005 und 2006) und an der Zeppelin University Friedrichshafen (2006).

Prof. Dr. Dirk Tänzler

In der Lehre behandelt Herr Tänzler schwerpunktmässig soziologische Theorie, Kultursoziologie, politische Soziologie, Wissenssoziologie, Professions- und Transformationsforschung, Ideengeschichte und qualitative Methoden (objektive/sozialwissenschaftliche Hermeneutik von Text und Bild, qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory).

SS 2006, Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen

Nach Beendigung des Studiums der Neueren Geschichte, Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Münster (1986) war Herr Altmeppen zuerst am dortigen Institut für Politikwissenschaft, dann am dortigen Institut für Publizistikwissenschaft Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Ab 1993  wirkte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik der Universität Hamburg, danach am Hans-Bredow-Institut, Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg tätig, wo er zeitweise zugleich die Leitungsfunktion innehatte und als Gastdozent an diversen Universitäten, so als Gastprofessor in Salzburg.
Seit 1998 arbeitet er an der TU Ilmenau, und zwar zuerst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1999 – 2004 als Wissenschaftlicher Assistent und seit 2004 als Oberassistent. An der TU Ilmenau habilitierte er sich 2004 mit der Schrift „Journalismus und Medien als Organisationssysteme“.

Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen

Herr Altmeppen verfügt über umfangreiche und langjährige Lehr- und Forschungserfahrungen in den Gebieten Journalismusforschung (Kommunikatorforschung), Medienökonomie, Medienmanagement und Public Relations. Hier liegen, neben der Organisationskommunikation, auch seine aktuellen Forschungsinteressen. Die von ihm mitverantworteten Forschungsprojekte reichen von genuin in der Journalismusforschung angesiedelten Grundlagenprojekten über solche, die sich intensiv mit der praktischen Seite der journalistischen Produktion befassen bis hin zu Forschungsprojekten zur Organisationskommunikation.

Kolumne

WS 2005/2006, Prof. Dr. Kurt Luger

Kurt Luger hat Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Philosophie an der Universitäten München und Salzburg studiert und im Fach Kommunikationswissenschaft 1980 mit einer Arbeit zum Stellenwert der Medien im Leben von Jugendlichen promoviert. 1979 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut IFES in Wien. Dann wechselte er an die Universität Salzburg, wo er von 1980 bis 1990 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kommunikationswissenschaft arbeitete. Er habilitierte sich dort mit der Arbeit „Aufwachsen mit der Medien- und Kulturindustrie. Zur Geschichte der österreichischen Jugendkultur“. Seit 1990 ist er am dortigen Institut Professor für Transkulturelle Kommunikation und zurzeit auch Leiter der gleichnamigen Abteilung.
Als Spezialist für inter- bzw. transkulturelle Kommunikation sowie für Fragen der Entwicklungskommunikation nahm er schon verschiedentlich Gastprofessuren wahr, so 1993 an der Pepperdine University in Malibu CA, 1998 an der Tribhuvan University of Kathmandu, Nepal, und 2004 am ICIMOD-International Centre for Integrated Mountain Development in Kathmandu, Nepal.

Prof. Dr.Kurt Luger

Herr Luger hat in den letzten zehn Jahren sieben Monographien und mehr als 20 Artikel in Büchern und Fachzeitschriften veröffentlicht. Sie dokumentieren seine profunde Kenntnis und reichen Forschungsaktivitäten einerseits im Bereich der Inter- bzw. Transkulturellen Kommunikation und andererseits im Themenfeld „Kommunikation und Tourismus“. Daneben hat er auch wichtige Beiträge zur Jugendmedienforschung geleistet.
Neben seinen vielfältigen forscherischen Aktivitäten verfügt Herr Luger in diesen Bereichen auch über eine reichhaltige Lehrerfahrung.

Kolumne

WS 2004/2005, Prof. Dr. Michael Latzer

Michael Latzer hat ein Doppelstudium in den Fächern Betriebs- und Wirtschaftsinformatik sowie Politikwissenschaft/Pädagogik an der Universität Wien absolviert und mit dem Mag.rer.soc.oec. 1984 abgeschlossen. 1990 wurde er mit einer Arbeit zur Telekommunikationspolitik promoviert. 1997 habilitierte er sich an der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Er ist seitdem kontinuierlich in der Lehre als Univ.-Doz. Am dortigen Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft tätig. Seine Habilitationsschrift, in der ein neues Gebiet des Faches begründet wird, ist 1997 im westdeutschen Verlag unter dem Titel „Mediamatik – Die Konvergenz von Telekommunikation, Computer und Rundfunk" erschienen. Seit 1998 ist Herr Latzer stellvertretender Direktor der Forschungsstelle für Institutionellen Wandel und Europäische Integration an der Österr. Akademie der Wissenschaften. Dort ist er seit 1985 bereits tätig, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Herr Latzer verfügt  über langjährige und vielfältige Lehrerfahrung, so wirkte er u. a. als Lehrbeauftragter auch an der TU Wien, der Universität Salzburg und er lehrte als Gastprofessor (1991) am Departement of Communication, Univ. of California (San Diego), USA. Er wurde zu Forschungsaufenthalten eingeladen, so war er u. a.: Visting Fellow des Colombia Institute for Tele-Information an der Columbia Business School (New York), USA (1988/1989); Visiting Researcher am Communications Departement der Keio University (Tokyo), Japan (1994); Gastprofessor am Institut für Organisation und Materialwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien (2000/2001).

Prof. Dr. Michael Latzer

Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit sind Europäische Informationsgesellschaft, Politische Ökonomie, Regulierungstheorie sowie Digitale Ökonomie. In den letzten Jahren hat sich Herr Latzer vor allem mit Fragen der Ausgestaltung der Informations- und Mediengesellschaft befasst. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf den Bereichen eCommerce und eDemocracy. Wissenschafts- und fachpolitisch ist er stark engagiert, so wirkt er u. a. als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft und in diversen Beiräten in Österreich; darüber hinaus ist er Mitglied in zahlreichen einschlägigen europäischen Wissenschaftsgesellschaften.

Kolumne

SS 2004, Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler

Hans-Jörg Stiehler hat nach einem Studium der Sozialpsychologie an der Universität Jena in der Zeit von 1975-1990 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig gearbeitet. Er war an zahlreichen empirischen Studien beteiligt. 1984 promovierte er im Fach Soziologie an der Universität Leipzig. Während der Zeit am Zentralinstitut legte er auch seine Dissertation B vor („Medienkommunikation. Versuch einer Einführung“). Im Jahr 1991 war er dann für den Rat der Stadt Leipzig tätig und er hat in den Jahren 1992-1993 als Wiss. Mitarbeiter empirische Projekte des Deutschen Jugendinstituts (München) geleitet. 1993 wurde er zum Professor (C3) für Empirische Kommunikations- und Medienforschung der Universität Leipzig berufen. 1994-1996 war er Dekan der dortigen Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie. Herr Stiehler lehrte 1997 als Gastprofessor an der University of Missouri St. Louis.

Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler

Herr Stiehler verfügt über eine breite soziologische und sozialpsychologische Ausrichtung, die es ihm ermöglicht, kenntnisreich und profund Studien zur Medienrezeption durchzuführen. Eine seine Forschungsspezialitäten, die Sportkommunikation, wird sicher viele Studierende anlocken.

Kolumne

WS 2003/2004, Prof. Dr. phil. Habil. Rudolf Renger

Rudolf Renger wurde 1984 mit der Arbeit „Musikkritik in der österreichischen Tagespresse“ promoviert. Er wirkte 1985 - 1987 als Projektmitarbeiter und sodann (1987 - 1998) als Vertragsassistent am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg.  Er habilitierte sich im März 2000 mit der Arbeit „Populärer Journalismus – Bedeutungsproduktion und -rezeption zwischen Information und Unterhaltung“. Danach wirkte er als Universitätsdozent in Salzburg. Nach der Wahrnehmung einer Vertretungsprofessur an der Universität München wurde er auf den 1.10.2000 zum Ao. Universitätsprofessor am Salzburger Schwesterinstitut ernannt. Darüber hinaus hat Herr Renger kontinuierlich Lehraufträge auch an anderen Orten, so an der Universität in Klagenfurt, abgehalten.

Prof. Dr. phil. Habil. Rudolf Renger

Lehr- und Forschungsschwerpunkte von Rudi Renger sind Theorien und Methoden, Kommunikatorforschung, Interkulturelle Kommunikation, Medien und Populärkultur. Aus den vielfältigen Forschungsaktivitäten sind zahlreiche Tagungen und Vorträge hervorgegangen, die die Produktivität von Herr Renger eindrücklich dokumentieren. In den letzten Jahren hat er sich vorrangig mit Fragen der Kommunikatorforschung befasst, so auch unter dem Aspekt der Qualitätssicherung. Ferner sind seine aktuellen kulturtheoretischen Arbeiten (Medien und Medienprodukte als Populärkultur) hervorzugeben.

Kolumne

SS 2003, PD Dr. Jutta Röser

Jutta Röser hat 1986 das Studium der Publizistikwissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft mit dem M.A.-Examen an der WWU Münster abgeschlossen. 1987 bis 1991 hatte sie ein Promotionsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen inne. 1991 wurde sie in Münster promoviert (summa cum laude). Die Dissertation erschien 1992 unter dem Titel „Frauenzeitschriften und weiblicher Lebenszusammenhang“ im Westdeutschen Verlag (Opladen). Seit dem Magister-Examen hat Frau Röser kontinuierlich Lehraufträge an unterschiedlichen Universitäten wahrgenommen. 1991-1993 war Frau Röser als Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Publizistik der WWU Münster tätig. 1993-1999 wirkte sie als Wiss. Ass. Am Institut für Journalistik der Universität Hamburg. Dort habilitierte sich Frau Röser im Jahre 2000 mit der Schrift „Medienaneignung in Dominanzverhältnissen. Eine gesellschaftsbezogene Theorie und Analyse zur Fernsehgewaltrezeption“ und sie wurde zur Privatdozentin ernannt. 1999-2000 vertrat sie in Hamburg eine vakante C 4-Professur für Kommunikationswissenschaft. In den Jahren 2000-2002 hat Frau Röser die C 3-Professur „Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Gender Studies“ an der Ruhr-Universität Bochum vertreten, und im laufenden Wintersemester vertritt sie eine C 3-Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Lüneburg.

Prof. Dr. Jutta Röser

Frau Röser verfügt über eine umfangreiche Lehr- und Forschungserfahrung insbesondere in der Rezeptions-, der Mediengewalt- und der Gender-Forschung. In den letzten Jahren hat sie sich anhaltend und intensiv mit neuen Genres im Fernsehen auseinandergesetzt. In der Lehre hat sie sich in den letzten Semestern insbesondere auch mit Medien und Alltag, der Darstellung von Gewalt im Fernsehen, Boulevardmedien, Öffentlichkeitsarbeit und Politikberichterstattung (Formatwandel, Rezeptionsverhalten von Kindern und Jugendlichen) befasst.

Kolumne

WS 2002/2003, Prof. Dr. Günter Bentele

Günter Bentele hat an der LMU München Germanistik, Soziologie, Geschichte und Zeitungswissenschaft studiert und 1974 das Staatsexamen für das höhere Lehramt an Gymnasien erworben. Ab 1975 (bis 1980) war er als Assistent am Institut für Publizistik der FU Berlin (u.a. bei prof. Harry Pross) tätig. 1980 bis 1984 war Herr Bentele Wissenschaftlicher Mitarbeiter im „Modellversuch journalisten-Weiterbildung“ an der FU Berlin. 1982 wurde er mit der Arbeit „Zeichen und Entwicklung“ promoviert (summa cum laude). 1984 bis 1989 war er tätig als Hochschulassistent im Institut für Semiotik und Kommunikationstheorie in Berlin. 1989 erfolgte die Habilitation an der FU Berlin (Lehrbefugnis für das Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft). Im gleichen Jahr erhielt Herr Bentele zwei Rufe auf C 3-Stellen; er nahm den Ruf auf die C 3-Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg an. 1993 erhielt Herr Bentele den Ruf auf den Lehrstuhl (C 4) für Öffentlichkeitsarbeit/PR am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig; dort forscht und lehrt er seitdem. Das forschungs- und Lehrgebiet von Herr Bentele ist breit: Kommuniaktionstheorie, Semiotik, Mediensprache, Mediennutzungsforschung und Organisationskommunikation/Public Relations. Er hat zahlreiche Gastprofessuren wahrgenommen, u.a.: University of Maryland, University of Ohio in Athens/Ohio, Università della Svizzeria Italiana Lugano, Universität Jyväskylä (Finnland), Universität Klagenfurt, Universität Riga.

Prof. Dr. Günter Bentele

Während seiner Zeit in Leipzig hat er sich stark auf PR und Organisationskommunikation konzentriert und einen entsprechenden Lehr- und Forschungsbereich aufgebaut.

Kolumne

SS 2002, Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli

Ulrich Sarcinelli ist ordentlicher Professor für Politik und Kommunikation an der Universität Koblenz-Landau und Direktor des Frank-Loeb-Instituts. Er erwarb nach den beiden Lehrerexamen und einer Zeit im Schuldienst den Magister an der Universität Mainz. 1975-1980 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, nach der Promotion wirkte er dort bis 1984 als Hochschulassistent. 1984 habilitierte er sich mit der Schrift „Symbolische Politik“, die auch international Beachtung fand. 1985-1988 blieb er in Koblenz-Landau als Akademischer Rat/Oberrat bevor er 1988 auf eine C 3-Professur nach Kiel wechselte. 1995/96 folgte er dem Ruf auf eine C 4-Professur für Politikwissenschaft nach Koblenz-Landau. Dort hat Herr Sarcinelli, der seit 2000 auch dem Wissenschaftlichen Direktorium des Instituts für Europäische Politik (Berlin) angehört, einen Lehr- und Forschungsschwerpunkt zur politischen Kommunikation aufgebaut. Zu seiner Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören: Politische Kommunikations- du Medienforschung, Kulturforschung und Politikvermittlung.

Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli

Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Politische Kommunikationsforschung, Politisches System Bundesrepublik Deutschland, Politische Theorie/Demokratietheorie, Politische Kultur und Politikvermittlung.

Kolumne

WS 2001/2002, Prof. Dr. Hannes Haas

Hannes Haas ist Univ.-Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien und seit 2000 Stellvertretender Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Er studierte 1976-1983 Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Germanistik und lehrt und forscht seit 1984 an der Universität Wien, 1996 wurde er für das Fach habilitiert, 1997 wurde er zum Assistenz-Professor und 1998 dann dort zum Ao. Univ.-Professor ernannt. Herr Haas ist Mitglied in diversen einschlägigen fachwissenschaftlichen Gesellschaften in Österreich sowie im Ausland. Er ist als Fachgutachter für diverse wissenschaftliche Fördereinrichtungen und Stiftungen tätig. Hervorzuheben sind zudem seine Tätigkeiten als Herausgeber einer Schriftenreihe für historische Kommunikationsforschung sowie der Zeitschrift „Medien &Zeit“. Daneben hat Herr Haas einige Lehrbücher in der Wiener reihe ediert. Er hat zahlreiche Beiträge in Sammelwerken, anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschriftenwie auch in Journalen veröffentlicht.

Prof. Dr. Hannes Haas

Im Mittelpunkt seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit stehen: Medien- und kommunikationshistorische Fragestellungen, Journalismus- bzw. Kommunikatorforschung, Medientheorie, PR, Kommunikationsprognostik. In diesen Bereichen hat Herr Haas Forschungsvorhaben geleitet, initiiert oder war an solchen Projekten beteiligt. Das Lehrverzeichnis von Herr Haas zeigt die Breite seiner bislang erworbenen Qualifikationen.

Kolumne

WS 2000/2001, Dr. Rudolf Stöber

Rudolf Stöber studierte von 1979 bis 1985 die Fächer Geschichte und Publizistikwissenschaft an der Universität Göttingen. Von 1985 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Publizistik/Schwerpunkt Geschichte an der FU Berlin und danach Dozent an der Universität Lüneburg. 1990 wurde er mit der Arbeit „Pressefreiheit und Verbandsinteresse“ vom Fachbereich Geschichtswissenschaft der FU Berlin promoviert. 1990-1996 Tätigkeit al Koordinator der „Arbeitsstelle für Kommunikationsgeschichte und interkulturelle Publizistik (AKIP)“ an der FU Berlin. 1993-1996 zugleich Dozent für Publizistikwissenschaft am Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Lüneburg. 1996 erfolgte seine Habilitation - ebenfalls an der FU Berlin - mit der Schrift „Die Erfolgs-Gemeinschaft. Öffentliche Stimmung und Meinung in Deutschland zwischen 1866 und 1945“. Im WS 1996/97, SS 1997 sowie SS 1999 vertrat Herr Stöber den neu eingerichteten C 4 Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden. Seit dem WS 1997/98 nimmt er, neben seiner anhaltenden Lehrtätigkeit als PD an der FU Berlin, zudem Lehraufträge an der Universität Leipzig war.

Prof. Dr. Rudolf Stöber

Vor allem in den Gebieten Medien- und Kommunikationsgeschichte, Presseforschung, Berufsforschung und Kommunikationspolitik hat Herr Stöber anhaltend veröffentlich. Sein Publikationsverzeichnis enthält über 30 Beiträge. Er hat in den für unser Fach einschlägigen und anerkannten Zeitschriften publiziert (bspw. „Rundfunk und Fernsehen“, „Publizistik“). Es liegen zudem knapp 50 Rezensionen in historischen und publizistikwissenschaftlichen Zeitschriften von ihm vor.

SS 2000, Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm

Nach dem Besuch der Volksschule und dann der Freien Waldorfschule in Frankfurt am Main legte Müller-Doohm 1963 das Abitur extern ab und begann mit dem Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt. Zu seinen akademischen Lehrern zählen Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, M. Teschner, Jürgen Habermas, H. Pross, I. Fetcher, Alexander Mitscherlich, H. E. Richter u. a. Nach der Diplom-Vorprüfung für Soziologie am Institut für Sozial-forschung in Frankfurt wechselte er zur Philipps-Universität Marburg. 1972 wurde Müller-Doohm an der Justus von Liebig-Universität Gießen promoviert. Seine Mentorin war dort Helge Pross. Auf die Leitung der Lektorate des Fischer-Athenäum und Athenäum Verlages in Frankfurt am Main und einem Lehrauftrag an der Universität Gießen, folgte eine Lehrstuhlvertretung in Gießen und Lehraufträge an der Universität Bremen. 1974 folgte Müller-Doohm einem Ruf als Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Interaktions- und Kommunikationstheorien an der Universität Oldenburg (heute: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg). Dort ist er als emeritierter Professor für Soziologie bis heute tätig. Die Emeritierung erfolgte 2007. Er ist auch Leiter der Forschungsstelle Intellektuellensoziologie und Gründer der Adorno-Forschungsstelle

Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm

Seither arbeitet er an diversen Forschungsarbeiten, u. a. einem DFG-Projekt zum Thema: „Ideenpolitische Kontroversen im diskursiven Raum publizistischer Öffentlichkeit. Eine Diskursanalyse intel-lektueller Interventionen in überregionalen Qualitätszeitungen“.
Die Arbeitsschwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in folgenden drei Bereichen: Soziologische Theorien/Gesellschaftstheorie; Kommunikationsforschung/Medientheorie/Kultursoziologie; Intellektuellensoziologie

Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

zeitlich befristete Professur (FS 2008 – HS 2009)

Frau Averbeck hat an der Universität Münster (D) Publizistikwissenschaft, Romanische Philologie und Politikwissenschaft studiert. Sie wurde 1997 promoviert. Für diese im Fach beachtete Arbeit erhielt sie in Münster den Universitätspreis der WWU. Von 1999 bis 2005 war sie als Wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig (D) tätig. Im Anschluss daran wurde sie auf die Hochschuldozentur (C2-Stelle), Theorie und Soziologie der öffentlichen Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Medienethik berufen. Im Rahmen der Hochschuldozentur gibt sie einführende Vorlesungen und Seminare in den Gebieten „ Interkulturelle Kommunikation“, „Kommunikatons- und Medienehtik“ sowie „Kommunikationssoziologie“ und zur „Vergleichenden Kommunikationswissenschaft“, bezogen auf den romanischen Sprachraum. Sie hatte ein dreimonatiges DAAD-Stipendium des „Institut français de Presse“ der Université de Paris 2 (F), lehrte im WS 2002/03 und im SS 2003 im Französischsprachigen Studienprogramm Europäische Medienkultur an der Bauhaus-Universität in Weimar (D) und hat wiederholt Lehraufgaben im Programm von IN VIA (Foyer Porta) in Paris (F) wahrgenommen. Ein Schwerpunkt in Lehre und Forschung stellt  derzeit die Entwicklung der französischsprachigen Kommunikationswissenschaft sowie ihrer kommunikationstheoretischen Paradigmen dar.

Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

Frau Averbeck verfügt nicht nur über fachlich breite und vielfältige Lehrkompetenzen, sondern ebenso über umfangreiche Prüfungserfahrungen als Hochschuldozentin. Zudem wirkt sie seit 2005 auch als Vorsitzende des Magisterprüfungsausschusses für das Fach Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig (D). Sie arbeitet zu kommunikationssoziologischen und medienhistorischen  Fragen und befasst sich insbesondere auch mit der Entwicklung der Kommunikationswissenschaft im frankophonen Sprachraum.

Kolumne

PD Dr. Frank Marcinkowski

Gastprofessur im SS 2001 sowie zeitlich befristete Professur (WS 2003/04 – HS 2007)

Frank Marcinkowski arbeitete 1988 - 1993 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1993 - 1999 als Wissenschaftlicher Assistent an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und am Rhein-Ruhr-Institut, einem empirisch ausgerichtetes Forschungsinstitut in Duisburg. 1999 vertrat er die C4-Universitätsprofessur für Allgemeine Politikwissenschaft an der Im Jahre 2000 vertrat er eine Professur an der Fernuniversität Hagen und seitdem ist er als Forschungsbeauftragter für Politik- und Kommunikationswissenschaft am Liechtenstein Institut (Bendern, FL) tätig., wo er an einem Projekt zur politischen Kommunikation in direktdemokratischen Staaten arbeitet.
Seine Forschungsschwerpunkte sind: Kommunikations-, Medien- und Öffentlichkeitstheorien; Politische Kommunikation; Medieninhalte; Gesellschaftliche Folgen der Medienentwicklung.

PD Dr. Frank Marcinkowski

 

PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck

Vertretung Methodenprofessur im SS 2002

Herr Schmitt-Beck studierte Soziologie, Psychologie und Politische Wissenschaft an der Universität Mannheim (1975-1980) und promovierte mit dem Prädikat summa cum laude 1989 bei Prof. Rudolf Wildenmann an der dortigen Universität. 1999 habilitierte er sich mit einer komperativen Arbeit über „Wähler unter Einfluss. Gesellschaftliche Informationsflüsse und Wählerverhalten in Deutschland, Grossbritannien, Spanien und den USA“ an der Universität Mannheim. In den 90er Jahren arbeitete er u.a. als Hochschulassistent an den Instituten für Politische Wissenschaft der Universitäten Heidelberg und Mannheim, unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt am Department of Politics and Society der University of California at Irvine. Seit Oktober 2000 ist er wissenschaftlicher Leiter für den Bereich „Gesellschaftliche Dauerbeobachtung und Sozialberichterstattung“ am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim. Herr Schmitt-Beck hat in den Jahren 2000 und 2001 schon einige Listenplätze in verschiedene Berufsverfahren erhalten.

PD Dr. Rüdiger Schmitt-Beck

Schwergewichtig hat sich Herr Schmitt-Beck bis jetzt mit verschiedensten Facetten des Wählerverhaltens und der politischen Kommunikation beschäftigt. Seine Forschungstätigkeiten weisen darum eine hohe Affinität zu Fragestellungen und Forschungsfeldern der Publizistikwissenschaft auf, befasste er sich doch in verschiedenen DFG-Projekten wie auch Gutachten u.a. mit Aspekten wie Persuasionswirkungen symbolischer Politik, Wahlwerbung im Fernsehen, Satellitenfernsehen im Europa oder den sog. Neuen sozialen Bewegungen. Dies geschah immer auch vor dem Hintergrund eines ausgeprägten methodischen Bewusstseins, was sich auch in seiner jetzigen Tätigkeit am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim äussert. Sein Schriftenverzeichnis ist dementsprechend umfassend und enthält neben zwei Monographien und einem Reader gegen 30 Aufsätze in verschiedensten auch publizistikwissenschaftlichen Fachzeitschriften wie European Journal of Communication oder Media Perspektiven.