
Die Stiftung wurde im Jahr 2000 vom emeritierten Publizistikprofessor Ulrich Saxer eingerichtet, der die Stiftung auch selbst präsidiert. Dem Stiftungsrat gehören zudem Prof. Dr. Otfried Jarren (IPMZ), Prof. Dr. Gaetano Romano (Universität Luzern), Prof. Dr. Philomen Schönhagen (Universität Fribourg), Dr. Hugo Bütler (ehemaliger Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung») und Edgar Schuler (Ressortleiter Zürich und Region des «Tages Anzeigers») an. Stiftungssekretär ist Prof. Dr. Urs Saxer (Zürich).
Das Ziel der Stiftung ist die Nachwuchsförderung in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Die Förderung richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der Schweiz, die eine akademische Laufbahn anstreben (Habilitierende, fortgeschrittene Doktorierende). Die Stiftung tritt subsidiär zu bestehenden Förderungsprogrammen auf und leistet keine direkten Zahlungen an Einzelpersonen.

Prof. Dr. Ulrich Saxer
Dr. Manuel Puppis ist für die Stiftungsadministration und Tagungsorganisation zuständig und unter saxer.stiftung@ipmz.uzh.ch zu erreichen.
Zukunftswerkstatt 2011: Medienwandel als Chance und Herausforderung. Sonntag/Montag, 8./9. Mai 2011, Lugano.
Die Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Medienorganisationen, Journalisten, Medienpolitik aber auch die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft selbst sind von einem tiefgreifenden Transformationsprozess betroffen. Dieser strukturelle Wandel des Mediensystems, verstärkt durch den konjunkturellen Abschwung, stellt bisherige Finanzierungsmodelle von Journalismus zunehmend in Frage. Medienorganisationen sind also gezwungen, eine Reihe von Herausforderungen zu meistern. Gleichzeitig eröffnet das Nebeneinander von Massen- und Individualkommunikation auf verschiedensten Plattformen auch neue Chancen für den Journalismus. Die Zukunftswerkstatt 2011 wirft die Frage auf, was der Medienwandel für den Journalismus und seine demokratische Funktion bedeutet.
Symposium zum 80. Geburtstag von Ulrich Saxer: Der Institutionenbegriff in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Freitag, 1. April 2011, Zürich.
Das IPMZ, die SGKM und die Ulrich Saxer-Stiftung haben gemeinsam ein Symposium zu Ehren des 80. Geburtstags von Ulrich Saxer durchgeführt. Den ersten Teil des Symposiums bildete ein wissenschaftlicher Workshop am Nachmittag. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch ein Grusswort des IPMZ (Gabriele Siegert). Danach wurde der Saxer’sche Medienbegriff diskutiert und kommentiert (Heinz Bonfadelli, Werner A. Meier, Ursula Ganz-Blättler, René Grossenbacher, André Wuerth), bevor Vorträge zu den Themen Medien als Institutionen (Patrick Donges, Christoph Neuberger) und Professionen als Institutionen (Klaus-Dieter Altmeppen, Anna Theis-Berglmair) auf dem Programm standen. Darauf folgte als zweiter Teil des Symposiums eine öffentliche Abendveranstaltung mit rund 100 Teilnehmern. Nach einem kurzen Grusswort der SGKM (Vinzenz Wyss) und der Ulrich Saxer-Stiftung (Manuel Puppis), hielt Marie-Luise Kiefer ein Keynote-Referat über „Journalismus und Medien als Institutionen“. Ulrich Saxer selbst bezog daraufhin zum Thema des Symposiums Stellung.
Zukunftswerkstatt 2010: Methodik vergleichender Medienforschung.
Montag, 8. Februar 2010, Zürich.
Vergleichende Forschung geniesst in allen Sozialwissenschaften einen immer grösseren Stellenwert und vom wissenschaftlichen Nachwuchs werden entsprechende Kompetenzen erwartet. Doch gerade in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft fehlt es, von gewichtigen Ausnahmen abgesehen, an grundlegenden Auseinandersetzungen mit den methodischen Grundlagen von Vergleichen. Auch werden zumeist sogenannt einfache Vergleiche durchgeführt, also keine Kausalzusammenhänge getestet. Grund genug für die Saxer-Stiftung, hier mit einer Zukunftswerkstatt anzusetzen.
Zukunftswerkstatt 2009: Die Kommunikationswissenschaft in der Öffentlichkeit. Montag, 9. Februar 2009, Fribourg.
Das Verhältnis zwischen (Kommunikations-)Wissenschaft und (Medien-)Öffentlichkeit ist oft kein einfaches. Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ziehen sich gerne in ihre Welt aus Fachtagungen und peer-reviewed journals zurück, andere suchen aktiv den Kontakt zu den Medien und der Öffentlichkeit. Welche Relevanz hat kommunikations- oder allgemeiner: sozialwissenschaftliches Wissen in öffentlichen Debatten, wie wichtig ist die Präsenz der Wissenschaft in der Öffentlichkeit?
Zukunftswerkstatt 2008: Blogs und online-Foren – neue Formen öffentlicher Kommunikation als Herausforderung. Montag, 11. Februar 2008, IPMZ
Weblogs und online-Foren nehmen als Kanäle der Kommunikation rasant zu, stellen die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft aber vor zahlreiche Fragen. Wie lässt sich diese Mischung aus öffentlicher und privater Kommunikation theoretisch fassen? Welche Relevanz kommt Weblogs zu – sind sie ein Hype, der auch die Wissenschaft erfasst hat, oder bildet sich hier eine ernst zu nehmende und folgenreiche neue Form gesellschaftlicher Kommunikation heraus?
Zukunftswerkstatt 2007: Fragmentierte Öffentlichkeiten – fragmentierte Gesellschaft? Montag, 5. März 2007, IPMZ
Öffentlichkeit ist eine zentrale Kategorie der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Veränderungen in den Strukturen öffentlicher Kommunikation haben immer auch Auswirkungen auf das Fach: Durch das Hinzutreten neuer Akteure, die zunehmende Verbreitung neuer Kommunikationstechniken oder Prozesse der Transnationalisierung entstehen neue Forschungsfragen, verschieben sich Problemstellungen wie theoretische Perspektiven etc. Die Zukunftswerkstatt der Ulrich Saxer-Stiftung widmet sich 2007 wieder aus verschiedenen Perspektiven der Frage, was zukünftige Themen und Anforderungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Schweiz sein werden.
Zukunftswerkstatt 2006: Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Die Stiftung veranstaltete am 6. März 2006 eine Zukunftswerkstatt. Wohin entwickelt sich die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, was sind zukünftige Anforderungen in Forschung, Lehre und Transfer, auf die sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und wissenschaftlicher einzustellen haben? Dazu referierten und diskutierten Prof. Bernd Blöbaum (Universität Münster), Prof. Joachim Trebbe (Universität Fribourg), Prof. Miriam Meckel (Universität St. Gallen), Prof. Patrick Rössler (Universität Erfurt) und Prof. Otfried Jarren (Universität Zürich).
12./13. Januar 2001: Wissenschaftliche Tagung in Zürich.
Acht Publizistikwissenschaftler/innen haben ihre Habilitationsprojekte vorgestellt. Drei dieser Projekte sind 2003 abgeschlossen worden und die Kandidaten haben das Habilitationsverfahren angetreten.
17. Mai 2003: Tagung zum Thema Karriereplanung in Zürich.
Schwerpunkte sind das Habilitationsverfahren an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich, Förderungsprofessuren des Schweizerischen Nationalfonds, mögliche Spannungsfelder auf dem Weg zur Habilitation sowie Zukunftsaussichten der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in der Schweiz.