Neue Publikation: Zitationsanalysen in der Kommunikationswissenschaft: Ein Vergleich zwischen der Öffentlichkeits- und der Agenda-Setting-Theorie

Kürzlich ist der Tagungsband zur DGPuK-Jahrestagung 2016 zum Thema „100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland: Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin" im Herbert von Halem Verlag erschienen. Adrian Rauchfleisch ist mit dem Beitrag "Zitationsanalysen in der Kommunikationswissenschaft: Ein Vergleich zwischen der Öffentlichkeits- und der Agenda-Setting-Theorie" vertreten.

Im Beitrag werden mit der Öffentlichkeits- und Agenda-Setting-Theorie zwei der einflussreichsten Theorien innerhalb der Kommunikationswissenschaft untersucht. In der Studie zeigten sich klare Unterschiede zwischen den zwei Theorien bezüglich Herkunft der Quellen, Struktur des Diskurses sowie der zeitlichen Entwicklungen. Trotz des hohen Abstraktionsniveaus der Öffentlichkeitstheorie findet ein zentralisierter Diskurs statt. Agenda-Setting spaltet sich hingegen immer noch in zwei verschiedene, disziplinär geprägte Theorien mittlerer Reichweite auf, die in den letzten 20 Jahren nicht miteinander verbunden werden konnten. Die Ergebnisse der Analyse zeigen das mögliche Potential von Zitationsanalysen auf.

Rauchfleisch, A. (2017). Zitationsanalysen in der Kommunikationswissenschaft: Ein Vergleich zwischen der Öffentlichkeits- und der Agenda-Setting-Theorie. In M. Beiler & B. Bigl (Eds.), Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin (1st ed., pp. 199–213). München: UVK

Adrian Rauchfleisch

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