NZZ: Politiker auf Twitter - Sag es kurz und prägnant

von Adrian Rauchfleisch, Julia Metag

«Wir schlagen einen Massnahmenkatalog vor – Wo ist denn nun der Klartext?», hinterfragte Nationalrat Martin Landolt (bdp.) im August auf Twitter Philipp Müllers (fdp.) Aussagen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Gerade erst war ein Interview mit Müller in der «Aargauer Zeitung» erschienen. Seinen Tweet richtete Martin Landolt direkt an den für das Interview verantwortlichen Journalisten. Prompt wurden sein Tweet sowie der Massnahmenkatalog der BDP am folgenden Tag vom Journalisten in einem Artikel erwähnt.

Es gehört zum politischen Alltag, dass Politiker Pressekonferenzen geben, Pressecommuniqués verfassen oder wie Philipp Müller Interviews geben. Mit Twitter steht nun Politikern in der Schweiz ein neuer Kommunikationskanal zur Verfügung und damit auch ein neuer Zugang zur Medienöffentlichkeit. Twitter ist beliebt, da Politiker mit ihm Tausende von Nutzern direkt erreichen können und da für ein Profil auf Twitter keine zusätzlichen Kosten anfallen.

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