NZZ: Tweets in News-Medien. Schneller, als die Ethik erlaubt

Die Verwendung von aktuellen Twitter-Botschaften durch Medien ist teilweise fahrlässig. Das zeigte sich auch nach den Terroranschlägen in Brüssel. Am Morgen des 22. März, nur wenige Minuten nach den Explosionen im Brüsseler Flughafen Zaventem, wurde auf Twitter von einer Nutzerin ein Video veröffentlicht, das mittlerweile mehr als 27 000-mal geteilt und von verschiedenen Medien in ihrer Berichterstattung verwendet wurde. Speziell in Krisensituationen bietet sich Twitter für Journalisten als sofort verfügbare Informations- und Bildquelle an. Die hohe Geschwindigkeit der Verbreitung via Twitter hat jedoch auch eine Kehrseite: Es bleibt keine Zeit mehr für die Überprüfung von Quellen.

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